Über die Überwindung von Scham

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lesenistliebe Avatar

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Miriam Stein beleuchtet mit diesem Buch das Gefühl der Scham, wobei sie sich stark auf eigene Erfahrungen von ihrer Kindheit bis zu den Wechseljahren stützt und diese als Ausgangspunkt zu Argumentation nimmt, dass Frauen sich mehr (zu)trauen sollten. Dabei erklärt sie auch die Ursprünge, dass Ungerechtigkeiten gegenüber Männern schon seit Jahrhunderten bestehen. Sie klärt auf, in welchen Situationen Scham sinnvoll ist, und in welchen man sie sich wünschen würde. So habe ich es auch praktisch empfunden, dass die einzelnen Aspekte von Scham hinsichtlich des Geldes, bei Ärzten, beim Essen und bei der Herkunft nahezu unabhängig und in kleinen Happen lesbar waren. Letzteres habe ich als in der aktuellen politischen Lage besonders relevant empfunden und hätte mir gerne hier umfangreichere Ausführungen gewünscht.
Abschließend kann ich das Buch insbesondere denjenigen empfehlen, die mit Scham zu kämpfen haben, da die Autorin eine andere Perspektive aufs Leben wirft.