Unverschämt ehrlich über Scham
📚 Die unverschämte Frau – Miriam Stein
„Wofür schämen wir uns eigentlich?“
Goldmann Verlag | Erscheinungstermin: 9. September 2026
„Die unverschämte Frau“ hat mich vor allem dadurch überrascht, wie offen und direkt Miriam Stein über Scham schreibt. Sie erzählt sehr persönlich aus ihrem eigenen Leben und nimmt dabei auch ihre eigenen Schamgefühle auseinander – ehrlich, schonungslos und ohne sich selbst dabei auszusparen.
Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert, unter anderem Herkunftsscham, Körperscham und Essensscham. Und gerade dort habe ich mich als Frau an vielen Stellen wiedererkannt. In Situationen, über die man vielleicht nie bewusst nachdenkt, die einem aber trotzdem ein Gefühl von „Das darf ich nicht“ oder „So sollte ich nicht sein“ vermitteln.
Besonders spannend fand ich den Gedanken, wie viel Scham schon an junge Mädchen weitergegeben wird – oft ganz unbewusst. Und wie vieles davon eigentlich überhaupt keinen Grund hat.
Miriam Stein regt dazu an, genauer hinzuschauen: Wofür schäme ich mich eigentlich – und warum? Und ist diese Scham wirklich meine eigene?
Ich mochte ihre direkte und persönliche Art sehr. Das Buch liest sich leicht, flüssig und war für mich ziemlich schnell gelesen. An vielen Stellen hat es mich zum Nachdenken gebracht und manchmal auch zum Schmunzeln.
Ein kleiner Kritikpunkt: Da das Buch als Sachbuch eingeordnet ist, hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht. Einige Themen werden angesprochen, hätten für meinen Geschmack aber noch ausführlicher beleuchtet werden können.
Trotzdem ist „Die unverschämte Frau“ für mich eine interessante und sehr persönliche Lektüre, die dazu einlädt, die eigenen Schamgefühle einmal genauer unter die Lupe zu nehmen – und vielleicht festzustellen, dass wir uns für vieles überhaupt nicht schämen müssten.
Von mir gibt es 4 ⭐️
„Wofür schämen wir uns eigentlich?“
Goldmann Verlag | Erscheinungstermin: 9. September 2026
„Die unverschämte Frau“ hat mich vor allem dadurch überrascht, wie offen und direkt Miriam Stein über Scham schreibt. Sie erzählt sehr persönlich aus ihrem eigenen Leben und nimmt dabei auch ihre eigenen Schamgefühle auseinander – ehrlich, schonungslos und ohne sich selbst dabei auszusparen.
Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert, unter anderem Herkunftsscham, Körperscham und Essensscham. Und gerade dort habe ich mich als Frau an vielen Stellen wiedererkannt. In Situationen, über die man vielleicht nie bewusst nachdenkt, die einem aber trotzdem ein Gefühl von „Das darf ich nicht“ oder „So sollte ich nicht sein“ vermitteln.
Besonders spannend fand ich den Gedanken, wie viel Scham schon an junge Mädchen weitergegeben wird – oft ganz unbewusst. Und wie vieles davon eigentlich überhaupt keinen Grund hat.
Miriam Stein regt dazu an, genauer hinzuschauen: Wofür schäme ich mich eigentlich – und warum? Und ist diese Scham wirklich meine eigene?
Ich mochte ihre direkte und persönliche Art sehr. Das Buch liest sich leicht, flüssig und war für mich ziemlich schnell gelesen. An vielen Stellen hat es mich zum Nachdenken gebracht und manchmal auch zum Schmunzeln.
Ein kleiner Kritikpunkt: Da das Buch als Sachbuch eingeordnet ist, hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht. Einige Themen werden angesprochen, hätten für meinen Geschmack aber noch ausführlicher beleuchtet werden können.
Trotzdem ist „Die unverschämte Frau“ für mich eine interessante und sehr persönliche Lektüre, die dazu einlädt, die eigenen Schamgefühle einmal genauer unter die Lupe zu nehmen – und vielleicht festzustellen, dass wir uns für vieles überhaupt nicht schämen müssten.
Von mir gibt es 4 ⭐️