Familiengeheimnisse
In "Die Verlorene" von Miriam Georg geht es um Familie, Liebe, Schuld, Traumata & Identität.
Laura reist nach Schlesien, um mehr über die Vergangenheit ihrer verstorbenen Oma Änne zu erfahren und stößt auf dunkle Familiengeheimnisse. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen: Es beginnt 2019 in Frankfurt und führt zurück nach
Schlesien während des 2. Weltkriegs.
Es ist der persönlichste Roman der Autorin und von ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert, zudem hat sie gut recherchiert. Einmal angefangen, konnte ich nur schwer mit dem Lesen aufhören. Es wird deutlich, wie Vergangenheit & Gegenwart miteinander verwoben sind, wie die Vergangenheit auch die nächsten Generationen prägt und welche Auswirkungen unausgesprochene Familiengeheimnisse & jahrzehntelanges Schweigen haben können.
Eine Familiengeschichte, die fesselt & bewegt, wobei die Kapitel der Vergangenheit ergreifender geschrieben sind. Für die Gegenwart mit Laura & ihrer Mutter Ellen hätte ich mir etwas mehr Raum & Tiefe gewünscht. Und das Ende / die Auflösung kommt für mich etwas zu abrupt und wirkt etwas konstruiert. Dennoch ist dieser Roman absolut lesenswert.
Laura reist nach Schlesien, um mehr über die Vergangenheit ihrer verstorbenen Oma Änne zu erfahren und stößt auf dunkle Familiengeheimnisse. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen: Es beginnt 2019 in Frankfurt und führt zurück nach
Schlesien während des 2. Weltkriegs.
Es ist der persönlichste Roman der Autorin und von ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert, zudem hat sie gut recherchiert. Einmal angefangen, konnte ich nur schwer mit dem Lesen aufhören. Es wird deutlich, wie Vergangenheit & Gegenwart miteinander verwoben sind, wie die Vergangenheit auch die nächsten Generationen prägt und welche Auswirkungen unausgesprochene Familiengeheimnisse & jahrzehntelanges Schweigen haben können.
Eine Familiengeschichte, die fesselt & bewegt, wobei die Kapitel der Vergangenheit ergreifender geschrieben sind. Für die Gegenwart mit Laura & ihrer Mutter Ellen hätte ich mir etwas mehr Raum & Tiefe gewünscht. Und das Ende / die Auflösung kommt für mich etwas zu abrupt und wirkt etwas konstruiert. Dennoch ist dieser Roman absolut lesenswert.