Atmosphärischer Horror mit Gänsehautpotenzial

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nicawa Avatar

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Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte. Markus Heitz schafft mit seinem bildhaften Schreibstil eine dichte, unheilvolle Atmosphäre, die mich sofort gepackt hat. Besonders der Kontrast zwischen Doreens ganz alltäglichen Sorgen und der geheimnisvollen Villa macht den Einstieg unglaublich spannend.

Doreen wirkt sympathisch und bodenständig. Man kann ihre Freude über das unerwartete Schnäppchen gut nachvollziehen, gleichzeitig schwingt von Anfang an ein ungutes Gefühl mit. Auch der mysteriöse Erbstreit und die Begegnung mit Weißbach sorgen dafür, dass früh viele Fragen entstehen. Als Doreen die Villa schließlich betritt, entwickelt sich eine wunderbar düstere Stimmung. Das Knarren des Hauses, das plötzlich einsetzende Ticken der Standuhr und die fast lebendig wirkende Villa haben bei mir für echte Gänsehaut gesorgt.

Das Cover passt perfekt zur Geschichte und weckt sofort die Erwartung eines klassischen Gothic-Horrors. Genau diese Stimmung transportiert auch die Leseprobe. Ich bin sehr gespannt, welche Rolle die Villa tatsächlich spielt, was hinter den mysteriösen Ereignissen steckt und wie sich die Geschichte um Doreen, ihre Tochter und den Handlungsstrang in London entwickeln wird. Nach diesem atmosphärischen Auftakt möchte ich unbedingt weiterlesen.