Ein vielversprechender Auftakt mit sympathischer Heldin

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nijura Avatar

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Doreen war mir von der ersten Seite an sympathisch. Als alleinerziehende Filialleiterin eines Discounters, die nach einer langen Schicht erschöpft im Gerichtssaal sitzt, wirkt sie herrlich bodenständig und nahbar. Besonders ihre ehrlichen Gedanken – etwa „Bequem schlug sexy“ – und ihr spontaner Mut, mit dem sie einem Großkonzern die Villa für gerade einmal 100 Euro vor der Nase wegschnappt, machen sie zu einer Protagonistin, mit der ich sofort mit gefiebert habe.

Für Spannung sorgen bereits zu Beginn der aufbrausende, tätowierte Bodybuilder Weißbach, der behauptet, der rechtmäßige Erbe der Villa zu sein, sowie der glatte Anwalt Thalheim, der die Interessen eines Großkonzerns vertritt. Ich bin sicher, dass die beiden im weiteren Verlauf noch für reichlich Ärger sorgen werden.

Auch die Villa selbst hat sofort eine besondere Atmosphäre. Zu Beginn wirkt sie zwar noch nicht allzu unheimlich, doch wenn der Klappentext hält, was er verspricht, dürfte sich das schon bald ändern.

Außerdem bin ich neugierig, welche Rolle der Musiker aus London spielen wird und wie seine Geschichte mit der Villa zusammenhängt.

Ich habe bereits einige Romane von Markus Heitz gelesen, doch dieser wirkt auf den ersten Blick anders als die Bücher, die ich bisher von ihm kenne. Besonders gespannt bin ich darauf, wie er die moderne digitale Welt mit dem Geheimnis einer alten Villa verknüpfen wird.