Eine schleichende und unheimliche Atmosphäre
Das Buchcover von „Die Villa“ ist sehr atmosphärisch und zeigt die Villa als einen „Lost Place“ und lässt einen leicht erschaudern. Markus Heitz hat einen sehr lebhaften Schreibstil und schafft es schon zu Beginn eine so beklemmende Atmosphäre zu erzeugen. Was ich auch sehr mag, ist der teilweise umgangssprachliche Ton (z.B. „besoffen“) und die Detailverliebtheit. Der Spannungsaufbau ist zwar aktuell eher zurückhaltend, aber man spürt ein Unbehagen, der einen immer tiefer in das Geheimnis hineinzieht. Das Setting mit Leipzig findet ich spannend, da ich in der Nähe wohne und die ein oder andere Stelle eventuell wieder erkenne. Bisher ist noch wenig über die Protagonisten Dorren Markert, die die Villa ersteigert, und den Ex-Eigentümer Rico Weißbach bekannt. Ich erwarte viele düstere Geheimnisse und eine packende Auflösung. Ich will weiterlesen, weil die geheimnisvolle Villa viel Potenzial für eine packende Horror-Geschichte bietet. Die Leseprobe legt auf jeden Fall den Grundstein für eine schleichende und unheimliche Atmosphäre.