Eine Villa voller Geheimnisse

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amyvalentin Avatar

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Das Cover hat mich angesprochen und die Leseprobe hat diesen positiven Eindruck noch verstärkt.

Markus Heitz schafft es bereits auf den ersten Seiten, eine Atmosphäre aufzubauen, die gleichzeitig faszinierend und unheimlich wirkt. Die alte Villa im Poetenweg ist dabei weit mehr als nur ein Schauplatz. Sie wirkt fast wie eine eigene Figur mit einer geheimnisvollen Ausstrahlung.

Besonders gefallen hat mir Doreen als Protagonistin. Sie wirkt nahbar und authentisch, weil sie keine Heldin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ist, sondern eine alleinerziehende Frau, die plötzlich vor einer riesigen Chance steht. Ihre Begeisterung über den unerwarteten Erwerb der Villa konnte ich gut nachvollziehen, gleichzeitig schwingt von Anfang an ein ungutes Gefühl mit.

Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und erzeugt sofort Bilder im Kopf. Vor allem die erste Begehung der Villa hat mir gefallen. Das Knacken des alten Holzes, das rätselhafte Ticken der Standuhr und die seltsamen Geräusche im Haus sorgen für eine Gänsehautatmosphäre, ohne dass dabei auf billige Schockmomente gesetzt wird.

Besonders neugierig macht mich die Frage, ob die Villa tatsächlich nur ein altes Gebäude ist oder ob mehr hinter den merkwürdigen Ereignissen steckt. Die Leseprobe endet genau an dem Punkt, an dem ich unbedingt weiterlesen möchte. Für Fans (wie mich) von atmosphärischem Horror und geheimnisvollen Häusern verspricht die Geschichte schon jetzt ein echtes Highlight zu werden.