Gänsehaut ab der ersten Seite
„Die Villa“ von Markus Heitz greift sofort nach dem Leser und lässt ihn nicht mehr los. Schon der Einstieg rund um die eigentlich monotone Zwangsversteigerung im Leipziger Stadtteil Gohlis ist unheimlich packend und dynamisch inszeniert.Bis Seite 29 baut sich eine herrlich düstere, dichte Atmosphäre auf. Die alleinerziehende Mutter Doreen wirkt sofort nahbar, authentisch und sympathisch. Man freut sich mit ihr über das vermeintliche Schnäppchen – spürt aber beim ersten Betreten des alten Gemäuers sofort, dass mit diesem Haus etwas ganz und gar nicht stimmt. Markus Heitz verbindet den normalen Alltag genial mit einem unterschwelligen, unheilvollen Grauen.Ein absolut vielversprechender Auftakt für einen erstklassigen Gothic-Horror-Roman! Ich bin wahnsinnig neugierig auf die Geheimnisse des Hauses und hoffe sehr auf ein Leseexemplar dieses Pageturners!