Haunted House Horror

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ninaschi Avatar

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Markus Heitz wirft uns ohne große Vorrede mitten in eine Zwangsversteigerung. Während der Blick durch den Saal wandert, entstehen schon auf den ersten Seiten erstaunlich klare Bilder der Anwesenden. Nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre Art, ihre Haltung und ihre Beweggründe werden so greifbar beschrieben, dass man sofort das Gefühl hat zu wissen, mit wem man es zu tun hat. Dann der überraschende Moment: Doreen ersteigert für gerade einmal 100 Euro eine Villa, die eigentlich rund 750.000 Euro wert ist. Sehr zum Missfallen zweier anderer Interessenten. Allein diese Ausgangssituation macht neugierig.
Richtig atmosphärisch wird es jedoch, als Doreen die Villa zum ersten Mal betritt. Das Haus wirkt nicht wie ein gewöhnlicher Ort. Es scheint zu beobachten, beinahe zu atmen, als hätte es ein eigenes Herz und Blut, das durch seine Wände fließt. Markus Heitz schafft es, dieses unterschwellige Unbehagen einzufangen, ohne dabei zu viel zu verraten. Genau diese klassische Haunted-House-Stimmung hat mich sofort gepackt.
Ich möchte weiterlesen und herausfinden, was passiert, wenn Doreen mit ihrer Tochter in die Villa einzieht. Und wie das Haus auf seine neuen Bewohner reagieren wird…