Wenn ein Hundert-Euro-Haus plötzlich lebendig wird
Die Story ist echt abgefahren: Eine ganz normale Supermarkt-Filialleiterin namens Doreen ersteigert bei einer Zwangsversteigerung durch puren Zufall eine alte, denkmalgeschützte Villa in Leipzig für mickrige hundert Euro, weil ein Riesenkonzern bei der Überweisung gepatzt hat. Doch der krasse Schnapper bringt direkt fetten Ärger mit einem wütenden Bodybuilder und mysteriösen Vorkommnissen in dem unheimlichen Gebäude mit sich. Ich würde sagen, das Buch ist perfekt für Jugendliche ab vierzehn oder fünfzehn Jahren geeignet, die Bock auf eine schaurige Gruselgeschichte mit einer ordentlichen Portion Realismus haben.
Das Buchcover holt mich schon mal voll ab. Diese düstere, fast komplett schwarze Silhouette des alten Hauses auf dem gräulichen, dreckig wirkenden Hintergrund sieht mega unheimlich aus. Besonders der rote Farbeffekt am unteren Rand und der wie mit Blut geschriebene Schriftzug verpassen dem Ganzen einen richtig coolen Horror-Vibe, der perfekt zur unheimlichen Stimmung im Buch passt.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die geniale Atmosphäre, die Markus Heitz hier direkt abfeuert. Als Doreen das erste Mal die Villa betritt und das Haus plötzlich anfängt zu knacken und zu knarzen, als würde es atmen, hatte ich beim Lesen direkt Gänsehaut. Auch die Sache mit der alten Standuhr, die plötzlich im Zwei-Sekunden-Takt loslegt, zieht einen sofort in den Bann. Das wirkt einfach richtig klassisch gruselig, ohne direkt mit billigen Schockeffekten um die Ecke zu kommen.
Ein Punkt, der mir nicht ganz so gut gefallen hat, betrifft den Ablauf der Zwangsversteigerung. Es wirkt etwas zu bequem für die Handlung, dass bei den ersten beiden Terminen niemand bietet und beim dritten Termin die beiden Mitbieter keine Sicherheitsleistung hinterlegt haben. Dass Doreen dadurch so reibungslos zur einzigen gültigen Bieterin wird, nimmt der Situation die Spannung. Zudem war mir der Zufall ganz am Ende der Leseprobe ein bisschen zu viel des Guten: Dass sie aus Versehen ihre Tasche ausschüttet, ihr Lippenstift unter die unheimliche Uhr rollt und sie dort exakt einen Hundert-Euro-Schein findet, wirkt extrem konstruiert. Es erweckt den Eindruck, als sollte ihr der Kaufpreis quasi magisch sofort wieder zurückgegeben werden.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und lässt sich super wegsuchten, typisch für den Autor halt. Der Spannungsaufbau funktioniert von der ersten Seite an mega gut, weil man erst dieses bürokratische Drama im Gerichtssaal hat und dann direkt in diese extrem dichte Gruselstimmung geworfen wird. Auch die Charaktere kommen direkt super rüber. Doreen ist total bodenständig und sympathisch, während der furchteinflößende Rico Weißbach und der glatte Anwalt Thalheim sofort eine spannende Dynamik reinbringen, bei der man nicht weiß, wem man trauen kann.
Das Buch ist perfekt für alle geeignet, die auf modernen Geisterhaus-Horror, Leipzig-Settings und spannende Mystery-Geschichten stehen, bei denen die Bedrohung sowohl von echten Menschen als auch von übernatürlichen Mächten kommen könnte.
Ich erwarte von der kompletten Story ein richtig packendes Grusel-Abenteuer mit vielen unerwarteten Wendungen und will unbedingt wissen, was es mit dem Geheimnis der Villa auf sich hat. Nach diesem genialen Einstieg werde ich das Buch auf jeden Fall weiterlesen, weil ich wissen muss, was Doreen noch erwartet.
Das Buchcover holt mich schon mal voll ab. Diese düstere, fast komplett schwarze Silhouette des alten Hauses auf dem gräulichen, dreckig wirkenden Hintergrund sieht mega unheimlich aus. Besonders der rote Farbeffekt am unteren Rand und der wie mit Blut geschriebene Schriftzug verpassen dem Ganzen einen richtig coolen Horror-Vibe, der perfekt zur unheimlichen Stimmung im Buch passt.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die geniale Atmosphäre, die Markus Heitz hier direkt abfeuert. Als Doreen das erste Mal die Villa betritt und das Haus plötzlich anfängt zu knacken und zu knarzen, als würde es atmen, hatte ich beim Lesen direkt Gänsehaut. Auch die Sache mit der alten Standuhr, die plötzlich im Zwei-Sekunden-Takt loslegt, zieht einen sofort in den Bann. Das wirkt einfach richtig klassisch gruselig, ohne direkt mit billigen Schockeffekten um die Ecke zu kommen.
Ein Punkt, der mir nicht ganz so gut gefallen hat, betrifft den Ablauf der Zwangsversteigerung. Es wirkt etwas zu bequem für die Handlung, dass bei den ersten beiden Terminen niemand bietet und beim dritten Termin die beiden Mitbieter keine Sicherheitsleistung hinterlegt haben. Dass Doreen dadurch so reibungslos zur einzigen gültigen Bieterin wird, nimmt der Situation die Spannung. Zudem war mir der Zufall ganz am Ende der Leseprobe ein bisschen zu viel des Guten: Dass sie aus Versehen ihre Tasche ausschüttet, ihr Lippenstift unter die unheimliche Uhr rollt und sie dort exakt einen Hundert-Euro-Schein findet, wirkt extrem konstruiert. Es erweckt den Eindruck, als sollte ihr der Kaufpreis quasi magisch sofort wieder zurückgegeben werden.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und lässt sich super wegsuchten, typisch für den Autor halt. Der Spannungsaufbau funktioniert von der ersten Seite an mega gut, weil man erst dieses bürokratische Drama im Gerichtssaal hat und dann direkt in diese extrem dichte Gruselstimmung geworfen wird. Auch die Charaktere kommen direkt super rüber. Doreen ist total bodenständig und sympathisch, während der furchteinflößende Rico Weißbach und der glatte Anwalt Thalheim sofort eine spannende Dynamik reinbringen, bei der man nicht weiß, wem man trauen kann.
Das Buch ist perfekt für alle geeignet, die auf modernen Geisterhaus-Horror, Leipzig-Settings und spannende Mystery-Geschichten stehen, bei denen die Bedrohung sowohl von echten Menschen als auch von übernatürlichen Mächten kommen könnte.
Ich erwarte von der kompletten Story ein richtig packendes Grusel-Abenteuer mit vielen unerwarteten Wendungen und will unbedingt wissen, was es mit dem Geheimnis der Villa auf sich hat. Nach diesem genialen Einstieg werde ich das Buch auf jeden Fall weiterlesen, weil ich wissen muss, was Doreen noch erwartet.