Atmosphäre, die unter die Haut geht!

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yvonnchen Avatar

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Markus Heitz hat mit "Die Villa" mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Schon nach den ersten Seiten wird klar: In diesem Haus will man sich nicht wohlfühlen – und genau das ist großartig. Die Atmosphäre ist so dicht und beklemmend, dass man das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legt, obwohl man eigentlich schon längst schlafen sollte. Heitz ist ein Meister darin, Spannung aufzubauen, ohne dabei in billige Schockmomente zu verfallen. Die Geschichte zieht einen voll rein, die Charaktere wirken echt und vielschichtig, und die Villa selbst fühlt sich an wie eine eigenständige Figur – rätselhaft, düster, faszinierend. Man möchte ihr Geheimnis unbedingt lüften, auch wenn man dabei ein mulmiges Gefühl nicht loswird.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und packend – typisch Heitz eben. Es gibt keine unnötigen Längen, dafür jede Menge Wendungen, die man so nicht kommen sieht.
Wer auf Thriller und Mystery steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Ich kann das Buch nur empfehlen, am besten nicht allein im Dunkeln lesen!