Bizarr, stimmungsvoll, aber nicht ganz meins
Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, was ich von „Die Villa“ von Markus Heitz halten soll, nachdem ich es nun beendet habe. Es war mein erstes Buch des Autors und rein optisch konnte es mich direkt überzeugen: Das Cover, die Schriftart und die Details in Blutschrift sind extrem gut gelungen. Auch das praktische Personenverzeichnis zu Beginn hat mir sehr gut gefallen. Sehr schön gestaltet ist zudem das Inlay des Buches, in dem das zentrale Motiv – eine Standuhr – hinterlegt ist. Der Autor arbeitet stark mit diesem Symbol, und das laute Ticken der Uhr („Tick-tack Tick-tack“) zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und nimmt einen großen Stellenwert ein.
Der Einstieg rund um Doreen und Marina Markert, die sich in einer alten Villa im Leipziger Poetenweg ein neues Leben aufbauen wollen, war richtig spannend. Als Sächsin kenne ich Leipzig gut und fand die Ortswahl sowie das Lokalkolorit total stimmig. Stellenweise weckte die düstere Atmosphäre sogar leichte Stephen-King-Vibes bei mir. Allerdings hat mich die Entwicklung der Handlung im Verlauf etwas verloren. Der starke spirituelle Einschlag, das Thema Exorzismus und die vielen Todesfälle haben mich eher abgeschreckt. Dabei finde ich nicht einmal, dass die Geschichte etwas für extrem schwache Nerven ist – sie wird vielmehr einfach sehr verschroben und bizarr.
Die Handlung bleibt in sich zwar schlüssig und das Setting stimmt, aber die Richtung ist einfach speziell. Wer ausgefallene Haunted-House- und Horror-Romane mag, kommt hier sicher auf seine Kosten. Für mich reicht es am Ende aber leider nur für solide 3 von 5 Sternen.
Der Einstieg rund um Doreen und Marina Markert, die sich in einer alten Villa im Leipziger Poetenweg ein neues Leben aufbauen wollen, war richtig spannend. Als Sächsin kenne ich Leipzig gut und fand die Ortswahl sowie das Lokalkolorit total stimmig. Stellenweise weckte die düstere Atmosphäre sogar leichte Stephen-King-Vibes bei mir. Allerdings hat mich die Entwicklung der Handlung im Verlauf etwas verloren. Der starke spirituelle Einschlag, das Thema Exorzismus und die vielen Todesfälle haben mich eher abgeschreckt. Dabei finde ich nicht einmal, dass die Geschichte etwas für extrem schwache Nerven ist – sie wird vielmehr einfach sehr verschroben und bizarr.
Die Handlung bleibt in sich zwar schlüssig und das Setting stimmt, aber die Richtung ist einfach speziell. Wer ausgefallene Haunted-House- und Horror-Romane mag, kommt hier sicher auf seine Kosten. Für mich reicht es am Ende aber leider nur für solide 3 von 5 Sternen.