Die Horror-Villa

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gisel Avatar

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Doreen, alleinerziehende Mutter einer pubertierenden Tochter, hat ein unglaubliches Schnäppchen gemacht: Sie hat für 100 Euro bei einer Zwangsversteigerung den Zuschlag für eine Villa erhalten. Plötzlich scheint sich ihr Leben, bisher eher glücklos, zum Allerbesten zu wenden: Die Teenager-Tochter scheint groß in ihre Musik-Karriere zu starten, Doreen selbst hat Glück in allem, was sie anfasst. Doch klammheimlich muss Doreen erkennen, dass all das seinen Preis hat. Will sie das wirklich durchziehen? Ihre Tochter, anfangs eher ablehnend der Villa gegenüber, ist nun voll davon begeistert. Kann Doreen ihr die Nachteile dieses Lebens verständlich machen?

Die Geschichte wirkt anfangs wie ein Märchen, scheint doch mit dem kleinen Preis für die Villa tatsächlich das Glück in Doreens und Marinas Leben eingezogen zu sein. Der Leser erfährt allerdings nach und nach, worauf dieses Glück gebaut ist. Die Villa - schön und gut, doch sie birgt eine böse Macht. Wann wird Doreen das erkennen, wie wird sie darauf reagieren? Je mehr der Leser über die Geschehnisse im Haus erfährt, umso mehr kalte Schauer laufen ihm über den Rücken. Natürlich will man wissen, was das Geheimnis dieser Villa ist, hat man doch gleich von Anfang an das Gefühl, dass hier was nicht stimmt. Was man ja recht bald und zunehmend bestätigt bekommt. Doreens Haltung dazu ist gut nachvollziehbar, auch die ihrer Tochter Marina, und so fiebert man mit, ob und wie sie aus dieser Affäre herauskommen können. Die Horror-Elemente sind gut platziert, es fließt dabei auch jede Menge Blut. Und doch hat mir letztendlich das letzte Quäntchen gefehlt, das mich vom Fleck weg überzeugt hätte...

Dieser Horror-Roman hat mich mit einigen Grusel-Elementen überraschen können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.