Erwartung nicht erfüllt
Doreen kann sich einen langgehegten Wunsch erfüllen, sie ersteigert für 100 € eine alte Villa in Leipzig. Doch die Villa folgt eigenen Gesetzen und ihrer persönlichen, blutrünstigen Geschichte. Doch nicht nur in Leipzig treten unbegreifliche Todesfälle auf, Musiker Ethan aus London sucht eine Erklärung für den gewaltsamen Tod seiner Mutter und Spuren führen über Kronberg und Paris zu der alten Villa.
Ich war neugierig darauf, mal ein Buch dieses Autors zu lesen, der auch bekannt durch seine Fantasyromane ist. Und als Fan von Edgar Allen Poe, habe ich zu diesem Genre gegriffen. Doch während Poe mit seinem Schreibstil und seinem Ideenreichtum brilliert und ein angenehmes Schaudern erzeugen kann, führten die hanebüchen wirkenden Einfälle von Heitz eher zu Lachanfällen, Kopfschütteln und dem Gefühl einer Distanzierung bei mir. Der mehrgleisige Erzählstrang konnte mich nicht überzeugen, ich kann den Roman nur als Versuch einer Verschmelzung von Mythen, Magie, Übersinnlichem und dem Wunsch nach blutigen Settings werten. Dabei bin ich bei dem Genre schon nicht davon ausgegangen, dass die Handlung ein gewisses Maß an Logik enthält. Die Villa, um die sich alles dreht, ist leider von der Beschreibung her auch etwas zu farblos geraten. Auch die Charaktere waren nicht besonders gut herausgearbeitet, hier hätte man deutlich mehr herausholen können. Ich habe dann doch bis zur letzten Seite gelesen, auch der blutige Schluss mit einem Finish, welches den Eindruck hinterlässt, dass doch noch nicht alles zu Ende ist, konnte mich in meiner Meinung nicht umstimmen. Leider kann ich den Roman nicht als Lektüre empfehlen.
Ich war neugierig darauf, mal ein Buch dieses Autors zu lesen, der auch bekannt durch seine Fantasyromane ist. Und als Fan von Edgar Allen Poe, habe ich zu diesem Genre gegriffen. Doch während Poe mit seinem Schreibstil und seinem Ideenreichtum brilliert und ein angenehmes Schaudern erzeugen kann, führten die hanebüchen wirkenden Einfälle von Heitz eher zu Lachanfällen, Kopfschütteln und dem Gefühl einer Distanzierung bei mir. Der mehrgleisige Erzählstrang konnte mich nicht überzeugen, ich kann den Roman nur als Versuch einer Verschmelzung von Mythen, Magie, Übersinnlichem und dem Wunsch nach blutigen Settings werten. Dabei bin ich bei dem Genre schon nicht davon ausgegangen, dass die Handlung ein gewisses Maß an Logik enthält. Die Villa, um die sich alles dreht, ist leider von der Beschreibung her auch etwas zu farblos geraten. Auch die Charaktere waren nicht besonders gut herausgearbeitet, hier hätte man deutlich mehr herausholen können. Ich habe dann doch bis zur letzten Seite gelesen, auch der blutige Schluss mit einem Finish, welches den Eindruck hinterlässt, dass doch noch nicht alles zu Ende ist, konnte mich in meiner Meinung nicht umstimmen. Leider kann ich den Roman nicht als Lektüre empfehlen.