Hat mich zunächst begeistert, dann ging es für mich etwas bergab

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
blackcat Avatar

Von

Der Einstieg rund um die alleinerziehende Doreen, die sich mit einer renovierungsbedürftigen Villa, die sie günstig ergattern konnte, einen Traum erfüllen möchte, und Ethan, der die verstörenden Todesumstände seiner Mutter verstehen will, hat mir sehr gut gefallen.

Man ist sofort mitten im Geschehen, es geht ereignisreich, rasant sowie stellenweise heftig zu. Der lebendige Schreibstil ist mitreißend, die Figuren sind interessant und die Perspektiv- sowie Ortswechsel sorgen für anhaltende Spannung.

Mit fortschreitender Handlung konnten mich die Entwicklungen allerdings immer weniger überzeugen. Für meinen Geschmack wurde die Geschichte einfach zu häufig zu bizarr. Zudem wirkte vieles auf mich irgendwie ein bisschen oberflächlich, da mir einige Male Hintergründe und/oder Zusammenhänge fehlten.

„Die Villa“ war für mich ein ereignisreicher Horrorroman mit spannenden Grundidee, deren Umsetzung mich jedoch nicht wirklich überzeugen konnte. Die greifbar düstere Atmosphäre, der bildstarke Erzählstil und die einfallsreichen übernatürlichen Elemente haben mich dennoch gut unterhalten.

Fazit: Spannende Voraussetzungen, ein toller Schreibstil, viele interessante Ansätze, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht begeistern.