Hereinspaziert
Hereinspaziert in die Villa, in der alles läuft wie am Schnürchen, doch zu welchem Preis und für wen?
"Die Villa" hat mich gut unterhalten, der Schreibstil liest sich gut und wirklich dick ist es auch nicht. Trotzdem hat mich das Buch nicht so wirklich gepackt. Anfangs fand ich die Atmosphäre noch gruselig und durch die Uhr kam ein gewisses Flair auf, was sich aber durch die vielen Splatter Szenen und einige Längen im Mittelteil leider nicht gehalten hat. Es gab hier Figuren, deren einziger Daseinszweck wohl ein möglichst blutiges Ende darstellte. Damit kann ich leben, ist ja auch nicht mein erster Horrorroman gewesen. Leider war das Ende nicht ganz so nach meinem Geschmack, hier hätte ich mir eine schlüssigere und klarere Ausführung gewünscht. Es ist zwar sehr rasant und actionreich, aber so knapp, dass mir einige Erklärungen gefehlt haben. Hier habe ich mir einfach etwas mehr und v.a. eine raffiniertere Auflösung erwartet. Die Figuren selbst blieben leider etwas blass und konnte mich nicht wirklich berühren. Einzig die Villa fand ich eine sehr spannende Hauptfigur - sie wirkte auf mich lebendig mit mehr Charakter, als manch andere Figur. Diese Umsetzung fand ich sehr gelungen und hat mich fasziniert. Irgendwann wirkte das Geschehen auf mich wie in weiter Ferne und den Bezug, den ich anfangs noch hatte, verlor sich zu schnell. So konnte auch nicht wirklich ein Gruseleffekt entstehen, sondern eher: stirbt halt noch einer, so what? Ab diesen Zeitpunkt war ich irgendwie raus aus dem Lesefluss und eher enttäuscht von der Geschichte. Ich habe mir einfach mehr Gänsehaut erwartet. Schade.
"Die Villa" hat mich gut unterhalten, der Schreibstil liest sich gut und wirklich dick ist es auch nicht. Trotzdem hat mich das Buch nicht so wirklich gepackt. Anfangs fand ich die Atmosphäre noch gruselig und durch die Uhr kam ein gewisses Flair auf, was sich aber durch die vielen Splatter Szenen und einige Längen im Mittelteil leider nicht gehalten hat. Es gab hier Figuren, deren einziger Daseinszweck wohl ein möglichst blutiges Ende darstellte. Damit kann ich leben, ist ja auch nicht mein erster Horrorroman gewesen. Leider war das Ende nicht ganz so nach meinem Geschmack, hier hätte ich mir eine schlüssigere und klarere Ausführung gewünscht. Es ist zwar sehr rasant und actionreich, aber so knapp, dass mir einige Erklärungen gefehlt haben. Hier habe ich mir einfach etwas mehr und v.a. eine raffiniertere Auflösung erwartet. Die Figuren selbst blieben leider etwas blass und konnte mich nicht wirklich berühren. Einzig die Villa fand ich eine sehr spannende Hauptfigur - sie wirkte auf mich lebendig mit mehr Charakter, als manch andere Figur. Diese Umsetzung fand ich sehr gelungen und hat mich fasziniert. Irgendwann wirkte das Geschehen auf mich wie in weiter Ferne und den Bezug, den ich anfangs noch hatte, verlor sich zu schnell. So konnte auch nicht wirklich ein Gruseleffekt entstehen, sondern eher: stirbt halt noch einer, so what? Ab diesen Zeitpunkt war ich irgendwie raus aus dem Lesefluss und eher enttäuscht von der Geschichte. Ich habe mir einfach mehr Gänsehaut erwartet. Schade.