Horrorhaus für Zwischendurch

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slenderkartoffel Avatar

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Das Cover ist typisch für diese Art von Horror und meiner Meinung nach auch ganz hübsch anzusehen und passend. Der Klappentext klang nach einem kurzweiligen Buch und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist typisch Markus Heitz und liest sich relativ flüssig und entspannt. Das Buch eignet sich also sehr gut als "Zwischenread", um einfach mal abschalten zu können.
Den Plot mochte ich ganz gerne und ich empfand die Art von Horrorhaus wirklich sehr gut umgesetzt. Ich empfand jede Sekunde des Buches als spannend und würde es jedem, der heimgesuchte Häuser und ein bisschen Gemetzel mag, empfehlen!

Was mich ein wenig gestört hat, war die Ausarbeitung der Figuren. Es war ziemlich klischeehaft und auch, wenn es ein wenig zur Geschichte passte, hätte ich mir zumindest das Gebalze der Mutter aus dem Buch weggewünscht. Das war nicht nötig, um die Geschichte voranzubringen und wirkte störend. Anders formuliert hätte es sich vielleicht besser gelesen, so wirkte es jedoch nur wie die Klischee "Single Mutter, die stark, aber untervögelt ist und das ist ihre Persönlichkeit". Auch dass sie die Einstellung hat, bestimmte Berufe wären weniger wert und ihre Tochter, die einfach nur Musik machen und später eine handwerkliche Ausbildung machen möchte, müsse unbedingt Abitur machen, las sich als hätte der Autor länger keinen Kontakt zu Frauen mehr gehabt.
Als Einstiegsbuch in die Welten von Markus Heitz würde ich dieses Buch also nicht empfehlen.
Als Horror-Roman allerdings schon, denn die Geschichte an sich war mal wieder wunderbar ausgearbeitet und überlegt.

Alles in Allem ein spannendes Leseerlebnis für zwischendurch, um den Kopf frei zu bekommen und einfach mal abzuschalten!