ich bin zwiegespalten
„Die Villa“ war mein erstes Buch von Markus Heitz und nach dem Klappentext war ich wirklich gespannt darauf, was mich erwartet. Auch das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und hätte mich in einer Buchhandlung definitiv neugierig gemacht.
Und spannend ist das Buch tatsächlich. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte entwickelt durchaus eine Sogwirkung. Man möchte wissen, was hinter der Villa steckt und wie das Ganze ausgehen wird. Trotzdem habe ich für das Buch länger gebraucht als normalerweise für ein Buch dieser Seitenzahl. Für mich ist das immer ein ziemlich gutes Zeichen dafür, wie sehr mich eine Geschichte tatsächlich gepackt hat – und hier hat einfach etwas gefehlt.
Ein Grund dafür waren für mich die vielen Toten. Natürlich ist „Die Villa“ ein Horrorroman und entsprechend habe ich mit einigen heftigen Szenen gerechnet. Irgendwann wurde es mir aber einfach zu viel. Wenn neue Figuren auftauchen und man schon fast damit rechnen kann, dass sie kurz darauf das nächste Opfer werden, verliert das für mich seinen Reiz. Ich hätte lieber weniger Tote gehabt und dafür mehr Tiefe bei den einzelnen Charakteren. So konnte ich zu keiner der Figuren eine wirkliche Bindung aufbauen.
Auch die teilweise sehr vulgäre Sprache war nicht unbedingt mein Fall. Sie passt sicherlich zur düsteren und dämonischen Ausrichtung der Geschichte, für meinen Geschmack hätte es davon aber etwas weniger sein dürfen.
An einigen Stellen fehlte mir außerdem ein wenig die Nachvollziehbarkeit. Es werden Spuren hinterlassen, bei denen ich mich gefragt habe, warum diese offenbar niemanden interessieren oder weshalb die Polizei ihnen nicht weiter nachgeht. Solche Dinge reißen mich dann leider aus einer Geschichte heraus.
Das Ende hat mir dagegen gut gefallen. Für mich war es schlüssig und hat die Geschichte zufriedenstellend abgeschlossen.
Unterm Strich bin ich bei „Die Villa“ etwas zwiegespalten. Die Grundidee ist interessant, das Buch ist spannend und besitzt definitiv eine Sogwirkung. Trotzdem hat es mich nicht so gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte. Mir waren es zu viele Tote und dafür zu wenig Figuren, mit denen ich wirklich mitfühlen konnte.
Wer Horror mag, dürfte hier sicherlich auf seine Kosten kommen, und auch Thriller-Fans können einen Blick riskieren. Ich habe schon Bücher gelesen, die mich wesentlich mehr begeistert haben – aber definitiv auch schlechtere.
Für mich sind es 3,5 Sterne mit Tendenz zu 3 Sternen.
Und spannend ist das Buch tatsächlich. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte entwickelt durchaus eine Sogwirkung. Man möchte wissen, was hinter der Villa steckt und wie das Ganze ausgehen wird. Trotzdem habe ich für das Buch länger gebraucht als normalerweise für ein Buch dieser Seitenzahl. Für mich ist das immer ein ziemlich gutes Zeichen dafür, wie sehr mich eine Geschichte tatsächlich gepackt hat – und hier hat einfach etwas gefehlt.
Ein Grund dafür waren für mich die vielen Toten. Natürlich ist „Die Villa“ ein Horrorroman und entsprechend habe ich mit einigen heftigen Szenen gerechnet. Irgendwann wurde es mir aber einfach zu viel. Wenn neue Figuren auftauchen und man schon fast damit rechnen kann, dass sie kurz darauf das nächste Opfer werden, verliert das für mich seinen Reiz. Ich hätte lieber weniger Tote gehabt und dafür mehr Tiefe bei den einzelnen Charakteren. So konnte ich zu keiner der Figuren eine wirkliche Bindung aufbauen.
Auch die teilweise sehr vulgäre Sprache war nicht unbedingt mein Fall. Sie passt sicherlich zur düsteren und dämonischen Ausrichtung der Geschichte, für meinen Geschmack hätte es davon aber etwas weniger sein dürfen.
An einigen Stellen fehlte mir außerdem ein wenig die Nachvollziehbarkeit. Es werden Spuren hinterlassen, bei denen ich mich gefragt habe, warum diese offenbar niemanden interessieren oder weshalb die Polizei ihnen nicht weiter nachgeht. Solche Dinge reißen mich dann leider aus einer Geschichte heraus.
Das Ende hat mir dagegen gut gefallen. Für mich war es schlüssig und hat die Geschichte zufriedenstellend abgeschlossen.
Unterm Strich bin ich bei „Die Villa“ etwas zwiegespalten. Die Grundidee ist interessant, das Buch ist spannend und besitzt definitiv eine Sogwirkung. Trotzdem hat es mich nicht so gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte. Mir waren es zu viele Tote und dafür zu wenig Figuren, mit denen ich wirklich mitfühlen konnte.
Wer Horror mag, dürfte hier sicherlich auf seine Kosten kommen, und auch Thriller-Fans können einen Blick riskieren. Ich habe schon Bücher gelesen, die mich wesentlich mehr begeistert haben – aber definitiv auch schlechtere.
Für mich sind es 3,5 Sterne mit Tendenz zu 3 Sternen.