Klassischer Trope neu interpretiert
Als ich sah, dass Markus Heitz nun einen Horror Roman verfasst hat, war klar, dass ich ihn sofort lesen muss. Kombiniert dieser doch einen meiner liebsten Autoren mit meinem liebsten Genre. Hat es sich gelohnt? Auf jeden Fall.
Eine alte Villa, ein Schnäppchen bei einer Zwangsversteigerung, viele Wünsche und Träume.. jetzt kann das Leben endlich losgehen, denkt sich Doreen, alleinerziehende Mutter einer musikbegabten Teenagerin.
Anfangs sieht auch alles gut aus, doch dann verschwinden Menschen, Unfälle geschehen, brutale Ereignisse häufen sich. Doch in dem Leben der beiden Frauen scheint alles am Schnürchen zu laufen.. Oder etwa nicht?
Die Villa vereint klassische Haunted House Elemente mit neuen Zugängen, was den Roman wirklich kurzweilig und lesenswert macht. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, glaubhaft und authentisch.
Nun zum Horror.. na ja, also atmosphärisch würde ich Die Villa nicht nennen, es vereint tatsächlich eher eine interessante Story mit Blut und Gedärmen. Aus dem Nichts schwenkt die Geschichte immer wieder in krass blutiges Gemetzel um, was vielleicht nicht jedermann anspricht, aber für mich durchaus amüsant war.
Die einzigen Punkte, die für mich befremdlich waren: das Buch wirkt zum einen sehr ‚deutsch‘, Namen, Art und Weise, Schreibstil.. es hätte auch eine Daily Soap aus den 90ern sein können. Auch der Schluss: sehr militärisch für mich, nicht zwingend mein Ding. Aber: All diese Dinge machen das Buch weder schlecht noch nicht lesenswert. Ich hab es verschlungen. Keine große Literatur, aber wie gesagt kurzweilig, unterhaltsam und wirklich gut tatsächlich.
Selbst der Humor kam nicht zu kurz: von geweihtem Benzin zu übergroßen teetrinkenden Dämonen.. alles dabei. Nur, lieber Herr Heitz, manche Wortschöpfungen sind dann doch einfach ein wenig zu viel, da hilft auch kein ‚soßmatschiger Reis‘. ;)
Insgesamt, für den Unterhaltungswert, dem neuen Twist zur alten Story und der doch recht gelungenen Umsetzung (ich meckere auf hohem Niveau), ⭐️⭐️⭐️⭐️ für Die Villa.
Eine alte Villa, ein Schnäppchen bei einer Zwangsversteigerung, viele Wünsche und Träume.. jetzt kann das Leben endlich losgehen, denkt sich Doreen, alleinerziehende Mutter einer musikbegabten Teenagerin.
Anfangs sieht auch alles gut aus, doch dann verschwinden Menschen, Unfälle geschehen, brutale Ereignisse häufen sich. Doch in dem Leben der beiden Frauen scheint alles am Schnürchen zu laufen.. Oder etwa nicht?
Die Villa vereint klassische Haunted House Elemente mit neuen Zugängen, was den Roman wirklich kurzweilig und lesenswert macht. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, glaubhaft und authentisch.
Nun zum Horror.. na ja, also atmosphärisch würde ich Die Villa nicht nennen, es vereint tatsächlich eher eine interessante Story mit Blut und Gedärmen. Aus dem Nichts schwenkt die Geschichte immer wieder in krass blutiges Gemetzel um, was vielleicht nicht jedermann anspricht, aber für mich durchaus amüsant war.
Die einzigen Punkte, die für mich befremdlich waren: das Buch wirkt zum einen sehr ‚deutsch‘, Namen, Art und Weise, Schreibstil.. es hätte auch eine Daily Soap aus den 90ern sein können. Auch der Schluss: sehr militärisch für mich, nicht zwingend mein Ding. Aber: All diese Dinge machen das Buch weder schlecht noch nicht lesenswert. Ich hab es verschlungen. Keine große Literatur, aber wie gesagt kurzweilig, unterhaltsam und wirklich gut tatsächlich.
Selbst der Humor kam nicht zu kurz: von geweihtem Benzin zu übergroßen teetrinkenden Dämonen.. alles dabei. Nur, lieber Herr Heitz, manche Wortschöpfungen sind dann doch einfach ein wenig zu viel, da hilft auch kein ‚soßmatschiger Reis‘. ;)
Insgesamt, für den Unterhaltungswert, dem neuen Twist zur alten Story und der doch recht gelungenen Umsetzung (ich meckere auf hohem Niveau), ⭐️⭐️⭐️⭐️ für Die Villa.