Nun ja....

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tigerbea Avatar

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Doreen Markert ersteigert zu einem extrem günstigen Preis eine völlig heruntergekommene alte Villa. Sie zieht dort mit ihrer Tochter Marina ein. Bisher vom Pech verfolgt, scheint sich nun alles zum besseren zu wenden. Die Geschäfte der Mutter laufen plötzlich gu und die Musik ihrer Tochter läuft auf YouTube bestens. Doch dann erkennt Doreen, auf welchen Pakt sie sich mit der Villa eingelassen har. Es scheint bereits zu spät zu sein, um umzukehren. Zeitgleich geht der Musiker Ethan in London auf die Suche nach dem Mörder seiner Mutter. Die Spur führt ihn zur alten Villa...

Markus Heitz hat mit "Die Villa" einen angeblichen Horror-Roman geschrieben. Angeblich deshalb, weil meiner Meinung nach kein Horror vorkommt. Die Villa wird etwas gruselig dargestellt, das war es aber auch schon. Gänsehaut und Nervenkitzel haben sich bei mir nicht eingestellt. Eher im Gegenteil. So interessant die Handlung begann, so sehr flachte der Spannungsbogen zur Mitte hin ab. Da helfen auch die vielen Leichen nichts, wenn die Handlung nur so vor sich hin plätschert. Auch die Charaktere blieben farblos, man erhielt zu wenig Informationen über sie. Sie waren da, hatten keinerlei Vergangenheit und blieben mir fremd. Ich habe ihre Handlungen mit großer Distanz verfolgt, konnte nicht mit ihnen fühlen. Das Ende war auch nicht überzeugend, denn eigentlich war es gar kein Ende. Da blieben viele Fragen offen und es riecht förmlich nach einer Fortsetzung. Positiv ist hier der flotte Schreibstil des Autoren. Dieser liest sich sehr gut, so daß man das Buch trotz allem zu Ende liest.