Packend!
„Die Villa“ ist definitiv kein literarisches Meisterwerk. Aber für das, was es ist - nämlich ein Horrorroman - hat es mir sehr gut gefallen. Wenn man die Storyline nicht zu sehr hinterfragt macht das Lesen durchaus Spaß. Richtig Angst bekommt man beim lesen nicht, aber viel Blut, Dämonen, Tod und intrigante Verstrickungen kann man erwarten. Die Charaktere sind etwas blass und eindimensional geblieben, aber auch das war nicht schlimm, weil es dafür umso mehr Action gab. Persönlich mochte ich den Schauplatz besonders gerne, weil ich einige Zeit genau in dieser Gegend gewohnt habe und regelmäßig im Poetenweg die tollen Villen bewundern konnte. Insgesamt ein kurzweiliger Roman ohne Tiefgang aber dafür seit Langem mal wieder eine Lektüre, die ich bis spät in die Nacht verschlungen habe. Wer also ein unkompliziertes Buch sucht, das von der Leserin wenig fordert wird hier fündig.