spannend!
ich war direkt neugierig weil alte villen in horrorromanen einfach dieses perfekte grundgefühl mitbringen hehe. nach außen wunderschön aber irgendetwas stimmt nicht. bei doreen und marina hatte ich schnell das gefühl das ihr vermeintliches glück vielleicht einen ziemlich hohen preis hat. gerade dieser kontrast zwischen neuanfang und unterschwelliger bedrohung hat mich gepackt. besonders spannend fand ich die idee das die villa nicht nur ein schauplatz ist sondern fast wie eine eigene figur wirkt. erst scheint sie für mutter und tochter die lösung für all ihre probleme zu sein, plötzlich läuft alles besser aber genau dadurch entsteht dieses unheimliche gefühl das dahinter etwas verborgen sein muss.. ich mochte das markus heitz hier nicht nur auf schockmomente setzt sondern eher dieses langsame unwohlsein aufbaut. dieses irgendwas stimmt hier nicht gefühl funktioniert für mich bei horror oft viel besser als reine gewalt oder schnelle effekte. auch die parallele handlung um ethan und die suche nach dem mörder seiner mutter hat für zusätzliche spannung gesorgt. die mischung aus gothic horror, geheimnissen und der frage wie weit menschen für ein besseres leben gehen würden fand ich ziemlich interessant. gerade der gedanke das ein scheinbares glück vielleicht gar kein geschenk ist sondern eine falle macht die geschichte besonders spannend! ich würde das buch vor allem empfehlen wenn man düstere atmosphäre, unheimliche häuser und eher klassischen horror mit geheimnissen mag. für mich klingt die villa nach einer geschichte bei der man beim lesen wahrscheinlich immer wieder denkt „ich würde da niemals einziehen“ und natürlich trotzdem wissen will was als nächstes passiert hahaha