Spannend, düster und mit starkem Sog

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luise43 Avatar

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Mit „Die Villa“ ist Markus Heitz eine mitreißende Horror-Story gelungen, die mich von Anfang an gepackt hat. Ein echter Page-Turner, den ich in kürzester Zeit durchgelesen habe.
Inhaltlich geht es um Doreen, die fast schon beiläufig eine spottbillige, alte Villa ersteigert. Dass sie eigentlich kein Geld für die nötigen Sanierungsarbeiten hat – geschenkt. Ihre Tochter reagiert entsprechend skeptisch auf das Vorhaben, doch bald zeigt sich, dass das Anwesen ein unheimliches Eigenleben führt.
In einem zweiten Handlungsstrang geht es um eine Reihe merkwürdiger Todesfälle und einen Sohn, der auf einen alten Geheimbund samt düsterer Beschwörung trifft.
Die Geschichte ist durchweg spannend geschrieben. Die Darstellungen sind allerdings recht explizit und nichts für zart besaitete Gemüter. Wenn man etwas kritisieren möchte, dann die etwas oberflächlich geschilderten Charaktere und ein paar kleine Logiklücken. Da die Story aber unheimlich viel Spaß macht, fallen diese Schwächen kaum ins Gewicht.