Was sind deine Wünsche wert?
Was sind deine Wünsche wert?
Ein Buch, das in Leipzig spielt? In Gohlis? Ja, natürlich möchte ich das lesen. Warum? Vor einigen Jahren habe ich selbst in Leipzig, sogar in Gohlis gewohnt. Leider nicht im Villenviertel, aber ich kenne es und hatte es somit immer vor Augen.
Und eine Villa in Leipzig für gerade einmal 100 Euro? Hört sich wild an, aber warum nicht? Genau das macht Doreen Markert und zieht gemeinsam mit ihrer Tochter Marina in das vermeintliche Schnäppchen ein. Doch schon bald wird klar, dass dieses Haus seinen ganz eigenen Preis fordert.
Ich bin eigentlich sehr schnell in die Geschichte hineingekommen. Es gibt keine große Vorgeschichte und man ist direkt mittendrin im Geschehen. Markus Heitz schreibt flüssig und schafft von Anfang an eine wirklich unheimliche Atmosphäre. Besonders die Villa selbst hat ihren eigenen Reiz. Sie wirkt fast wie eine eigene Figur. Das ständige Ticken der verhüllten Uhr und die seltsamen Ereignisse sorgen immer wieder für Gänsehaut.
Dabei wird es teilweise ziemlich brutal und blutig und das sollte man vor dem Lesen wissen. Wer eher an einen Thriller gedacht hat, ist hier falsch. Es ist Horror, übersinnlich und wirklich sehr blutig. Einige Szenen sind wirklich nichts für schwache Nerven. Mich hat das allerdings nicht gestört. Im Gegenteil. Die Härte hat gut zur Geschichte gepasst und mich mehr als einmal überrascht. Auch bei den Todesfällen hatte ich nicht immer eine Ahnung, was als Nächstes passieren würde.
Die Geschichte der Villa hätte für meinen Geschmack etwas ausführlicher erzählt werden dürfen. Einige Fragen blieben offen. Auch Doreen war mir manchmal etwas zu gutgläubig und naiv. Auch ihre Tochter war mir des Öfteren eher unsympathisch. Aber vielleicht war es ja die Villa, die da mit eingespielt hat.
Besonders interessant fand ich die Frage, wie weit man für ein besseres Leben gehen würde. Was wäre man bereit zu opfern, wenn sich plötzlich alle Wünsche erfüllen? Und macht es einen Unterschied, ob man die Opfer kennt oder nicht? Diese Gedanken haben mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt.
ISBN: 978-3426568330
Autor: Markus Heitz
Verlag: Droemer
ET: 03.08.26
Umfang: 336 Seiten
Ein Buch, das in Leipzig spielt? In Gohlis? Ja, natürlich möchte ich das lesen. Warum? Vor einigen Jahren habe ich selbst in Leipzig, sogar in Gohlis gewohnt. Leider nicht im Villenviertel, aber ich kenne es und hatte es somit immer vor Augen.
Und eine Villa in Leipzig für gerade einmal 100 Euro? Hört sich wild an, aber warum nicht? Genau das macht Doreen Markert und zieht gemeinsam mit ihrer Tochter Marina in das vermeintliche Schnäppchen ein. Doch schon bald wird klar, dass dieses Haus seinen ganz eigenen Preis fordert.
Ich bin eigentlich sehr schnell in die Geschichte hineingekommen. Es gibt keine große Vorgeschichte und man ist direkt mittendrin im Geschehen. Markus Heitz schreibt flüssig und schafft von Anfang an eine wirklich unheimliche Atmosphäre. Besonders die Villa selbst hat ihren eigenen Reiz. Sie wirkt fast wie eine eigene Figur. Das ständige Ticken der verhüllten Uhr und die seltsamen Ereignisse sorgen immer wieder für Gänsehaut.
Dabei wird es teilweise ziemlich brutal und blutig und das sollte man vor dem Lesen wissen. Wer eher an einen Thriller gedacht hat, ist hier falsch. Es ist Horror, übersinnlich und wirklich sehr blutig. Einige Szenen sind wirklich nichts für schwache Nerven. Mich hat das allerdings nicht gestört. Im Gegenteil. Die Härte hat gut zur Geschichte gepasst und mich mehr als einmal überrascht. Auch bei den Todesfällen hatte ich nicht immer eine Ahnung, was als Nächstes passieren würde.
Die Geschichte der Villa hätte für meinen Geschmack etwas ausführlicher erzählt werden dürfen. Einige Fragen blieben offen. Auch Doreen war mir manchmal etwas zu gutgläubig und naiv. Auch ihre Tochter war mir des Öfteren eher unsympathisch. Aber vielleicht war es ja die Villa, die da mit eingespielt hat.
Besonders interessant fand ich die Frage, wie weit man für ein besseres Leben gehen würde. Was wäre man bereit zu opfern, wenn sich plötzlich alle Wünsche erfüllen? Und macht es einen Unterschied, ob man die Opfer kennt oder nicht? Diese Gedanken haben mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt.
ISBN: 978-3426568330
Autor: Markus Heitz
Verlag: Droemer
ET: 03.08.26
Umfang: 336 Seiten