Wenn Erfolg zum Albtraum wird

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lesemadi Avatar

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Markus Heitz liefert mit seinem Horrorroman „Die Villa“ einen rasanten Schmöker ab, der von der ersten Seite an fesselt. Die Geschichte dreht sich um das zerstrittene Duo Doreen und Marina, die durch die Ersteigerung einer alten, sanierungsbedürftigen Villa auf ein glücklicheres Leben hoffen. Doch die Verheißung von Erfolg und Sicherheit entpuppt sich rasch als trügerisch: Das geschichtsträchtige Haus weckt eine unkontrollierbare Macht, die einen grausamen, blutigen Preis fordert. Ergänzt durch eine parallele Suche nach einem Mörder und regelmäßige Perspektivwechsel entsteht ein hohes und ziemlich packendes Erzähltempo.

Dank des flüssigen und schnörkellosen Stils gelingt der Einstieg mühelos. Ich habe mich zwischendurch schon echt ziemlich gegruselt. Wer allerdings eine tiefgründige Charakterentwicklung oder detailreiche Hintergründe zur Vergangenheit des Hauses sucht, könnte etwas enttäuscht werden, da die Figuren stellenweise recht flach bleiben. Dennoch ist der Roman eine atmosphärische und kurzweilige Empfehlung für alle, die düstere Mystery-Geschichten und unheimliche alte Gemäuer lieben.