Die Welt aus der Sicht eines Esels
Nachdem das Werk 2009 erstmalig auf Deutsch veröffentlicht wurde, ist es 2026 in einer Neuauflage erhältlich.
Andy Merrifield wandert auf den Spuren von Robert Louis Stevenson, der in seinem erstmals 1879 veröffentlichten Buch seine Reise mit einer Eselin durch die Cevennen beschrieb. Nur, während Stevenson seine Eselin drangsaliert, reist Merrifield mit seinem Esel als Partner. Merrifieid ist ungefähr 130 Jahre später als Stevenson in der nördlich gelegenen Auvergne (beide Landschaften zählen zu dem Zentralmassiv) unterwegs, an seiner Seite der Esel Gribouille. Die Auvergne ist zu seiner neuen Heimat geworden. Beie Bücher lassen sich nicht unbedingt vergleichen. Während Stevenson das Abenteuer sucht und sein Buch eher als Reisebeschreibung verstanden werden kann, entflieht Merrifield seinem stressigen Leben in New York und ist auf der Suche nach sich selbst.
Auf der gemeinsamen Reise lernt Merrifield die Schöpfung aus einer anderen Perspektive kennen und denkt über über sein Leben, darüber was die Welt bewegt, und die Natur nach. Nebenbei erfahren wir auch etwas über die Esel, deren Biologie und Haltung. Ein Esel verhält sich nicht unbedingt rational, er hat einen guten Überlebensinstinkt und versteht es auch Genuss-Momente zu zelebrieren, wenn er sich beispielsweise auf der Erde wälzt.
Das Buch ist sehr ruhig, philosophisch, tiefsinnig. Es entschleunigt, gibt Denkanstöße, wirkt über einige Strecken hinweg aber auch sich wiederholend und ist im Grunde genommen handlungsarm. Es sind auch viele Verweise auf Literaten und deren Werke, die sich auch mit dem Esel und dessen Eigenschaften befassen, enthalten. Kein Buch für jeden und man muss es auch in dem für sich selbst richtigen Moment lesen. Ich habe mich gerne darauf eingelassen und mir hat es gefallen.
Andy Merrifield wandert auf den Spuren von Robert Louis Stevenson, der in seinem erstmals 1879 veröffentlichten Buch seine Reise mit einer Eselin durch die Cevennen beschrieb. Nur, während Stevenson seine Eselin drangsaliert, reist Merrifield mit seinem Esel als Partner. Merrifieid ist ungefähr 130 Jahre später als Stevenson in der nördlich gelegenen Auvergne (beide Landschaften zählen zu dem Zentralmassiv) unterwegs, an seiner Seite der Esel Gribouille. Die Auvergne ist zu seiner neuen Heimat geworden. Beie Bücher lassen sich nicht unbedingt vergleichen. Während Stevenson das Abenteuer sucht und sein Buch eher als Reisebeschreibung verstanden werden kann, entflieht Merrifield seinem stressigen Leben in New York und ist auf der Suche nach sich selbst.
Auf der gemeinsamen Reise lernt Merrifield die Schöpfung aus einer anderen Perspektive kennen und denkt über über sein Leben, darüber was die Welt bewegt, und die Natur nach. Nebenbei erfahren wir auch etwas über die Esel, deren Biologie und Haltung. Ein Esel verhält sich nicht unbedingt rational, er hat einen guten Überlebensinstinkt und versteht es auch Genuss-Momente zu zelebrieren, wenn er sich beispielsweise auf der Erde wälzt.
Das Buch ist sehr ruhig, philosophisch, tiefsinnig. Es entschleunigt, gibt Denkanstöße, wirkt über einige Strecken hinweg aber auch sich wiederholend und ist im Grunde genommen handlungsarm. Es sind auch viele Verweise auf Literaten und deren Werke, die sich auch mit dem Esel und dessen Eigenschaften befassen, enthalten. Kein Buch für jeden und man muss es auch in dem für sich selbst richtigen Moment lesen. Ich habe mich gerne darauf eingelassen und mir hat es gefallen.