Entschleunigung mit Eseln
Gestaltung:
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Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Der Esel ist in grauen Farbtönen auf dem Titelbild abgebildet und blickt den Betrachter ruhig an. Schon beim Aufschlagen des Buches setzt eine gewisse Entschleunigung ein. Der Innenteil hingegen ist nicht so ansprechend gestaltet. Die Kapitel sind lediglich durchnummeriert und mit wenigen Absätzen strukturiert. Hier hätte ich mir hin und wieder eine weitere Esel-Zeichnung oder schöne Ornamente gewünscht.
Inhalt:
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Der Autor verlässt den Trubel New Yorks, um in Frankreich, in der Auvergne, wandern zu gehen. Sein Begleiter: Gribouille, ein eigenwilliger Esel. Doch gibt es wirklich eigenwillige oder gar sture Esel? Auf seiner Wanderung erfährt Merrifield, dass alle Handlungen eines Esels auf dessen besonderen Klugheit basieren, die wir Menschen erst lernen müssen, zu verstehen. Zum einen erweist sich dieses Tier durch Verständnis als zuverlässiger und treuer Weggefährte, zum anderen gewinnen wir für unser Leben neue positive Aspekte hinzu.
Mein Eindruck:
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"In der Mitte von nirgendwo Eseln beim Grasen zu zusehen ist eine einmalige Erfahrung, vergleichbar mit einer Therapie oder einer Art Meditation. Ein australisches Sprichwort lautet: Wenn du Esel auf einer Wiese beobachtest, vergiss deinen Stuhl nicht. Man kann sie Stunde um Stunde betrachten – ein Anblick, der hypnotisch wirkt und süchtig macht." (S. 6)
Das Titelbild gefiel mir und der Klappentext klang vielversprechend. Und die Idee an sich finde ich immer noch super. Ich bin schon länger Esel-Fan und ich hoffte, im Buch mehr über sie zu erfahren.
Beim Lesen setzte sogleich eine gewisse Entschleunigung ein, da der Autor sehr ausführlich die Landschaft beschreibt und immer wieder neben seinen Gedanken und Erlebnissen mit dem Esel auch viele literarische Beschreibungen einfließen lässt. Insgesamt betrachtet, folgt das Ganze jedoch keinem roten Faden. Es scheint, als würde der Autor seine Gedanken niederschreiben, wie sie ihm gerade einfielen.
Die Kapitel sind sehr lang und haben keine Überschriften, sondern nur Nummern. Sie sind nur durch wenige Absätze gegliedert. Auf diese Weise ist das Lesen auf Dauer sehr ermüdend. Der Autor philosophiert viel über sein Leben und die Eigenschaften von Eseln. So lernt man auch zwischendurch einige interessante Fakten über Esel. Diese "Weisheiten" waren meine Highlights. Ansonsten hätte ich mir mehr Struktur und einen roten Faden in der Erzählung gewünscht. Ich musste nach der Hälfte abbrechen, denn beim Lesen wurde ich dermaßen entschleunigt, dass ich mehrfach fast eingeschlafen bin.
Insgesamt gefiel mir der Grundgedanke, dass Esel und ihre Verhaltensweisen mehr Beachtung finden und ihnen mehr Anerkennung gezollt werden sollte. Ja, wir können vom Esel lernen und so eine Wanderung mit Esel kann auch sehr entspannend und meditativ sein. Und zu erfahren, in welche Bereiche der Esel in der Literatur eingezogen ist, war ebenfalls aufschlussreich. Aber die Art, wie der Autor dies dem Leser nahebrachte, war leider nicht meine. Daher nur eine durchschnittliche Bewertung.
Fazit:
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Entschleunigung durch Eselwanderung sowie Ausflüge in Lyrik und Fachliteratur zu Eseln: Tolle Idee, aber mangels Struktur sehr ermüdend.
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Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Der Esel ist in grauen Farbtönen auf dem Titelbild abgebildet und blickt den Betrachter ruhig an. Schon beim Aufschlagen des Buches setzt eine gewisse Entschleunigung ein. Der Innenteil hingegen ist nicht so ansprechend gestaltet. Die Kapitel sind lediglich durchnummeriert und mit wenigen Absätzen strukturiert. Hier hätte ich mir hin und wieder eine weitere Esel-Zeichnung oder schöne Ornamente gewünscht.
Inhalt:
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Der Autor verlässt den Trubel New Yorks, um in Frankreich, in der Auvergne, wandern zu gehen. Sein Begleiter: Gribouille, ein eigenwilliger Esel. Doch gibt es wirklich eigenwillige oder gar sture Esel? Auf seiner Wanderung erfährt Merrifield, dass alle Handlungen eines Esels auf dessen besonderen Klugheit basieren, die wir Menschen erst lernen müssen, zu verstehen. Zum einen erweist sich dieses Tier durch Verständnis als zuverlässiger und treuer Weggefährte, zum anderen gewinnen wir für unser Leben neue positive Aspekte hinzu.
Mein Eindruck:
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"In der Mitte von nirgendwo Eseln beim Grasen zu zusehen ist eine einmalige Erfahrung, vergleichbar mit einer Therapie oder einer Art Meditation. Ein australisches Sprichwort lautet: Wenn du Esel auf einer Wiese beobachtest, vergiss deinen Stuhl nicht. Man kann sie Stunde um Stunde betrachten – ein Anblick, der hypnotisch wirkt und süchtig macht." (S. 6)
Das Titelbild gefiel mir und der Klappentext klang vielversprechend. Und die Idee an sich finde ich immer noch super. Ich bin schon länger Esel-Fan und ich hoffte, im Buch mehr über sie zu erfahren.
Beim Lesen setzte sogleich eine gewisse Entschleunigung ein, da der Autor sehr ausführlich die Landschaft beschreibt und immer wieder neben seinen Gedanken und Erlebnissen mit dem Esel auch viele literarische Beschreibungen einfließen lässt. Insgesamt betrachtet, folgt das Ganze jedoch keinem roten Faden. Es scheint, als würde der Autor seine Gedanken niederschreiben, wie sie ihm gerade einfielen.
Die Kapitel sind sehr lang und haben keine Überschriften, sondern nur Nummern. Sie sind nur durch wenige Absätze gegliedert. Auf diese Weise ist das Lesen auf Dauer sehr ermüdend. Der Autor philosophiert viel über sein Leben und die Eigenschaften von Eseln. So lernt man auch zwischendurch einige interessante Fakten über Esel. Diese "Weisheiten" waren meine Highlights. Ansonsten hätte ich mir mehr Struktur und einen roten Faden in der Erzählung gewünscht. Ich musste nach der Hälfte abbrechen, denn beim Lesen wurde ich dermaßen entschleunigt, dass ich mehrfach fast eingeschlafen bin.
Insgesamt gefiel mir der Grundgedanke, dass Esel und ihre Verhaltensweisen mehr Beachtung finden und ihnen mehr Anerkennung gezollt werden sollte. Ja, wir können vom Esel lernen und so eine Wanderung mit Esel kann auch sehr entspannend und meditativ sein. Und zu erfahren, in welche Bereiche der Esel in der Literatur eingezogen ist, war ebenfalls aufschlussreich. Aber die Art, wie der Autor dies dem Leser nahebrachte, war leider nicht meine. Daher nur eine durchschnittliche Bewertung.
Fazit:
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Entschleunigung durch Eselwanderung sowie Ausflüge in Lyrik und Fachliteratur zu Eseln: Tolle Idee, aber mangels Struktur sehr ermüdend.