Nachkriegskrimi
Anne Stern hat mit „Die weiße Nacht“ einen Reihenauftakt für ein interessantes Ermittler Duo vorgelegt. Das Setting ist der Hungerwinter 1946/47, Lou Faber ist eine junge Fotografin, die auf der Suche nach emotionalen Motiven eine Tote mit gefalteten Händen, in den Ruinen auffindet. Sie unterstützt den Kriminalkommissar Alfred König bei seinen Ermittlungen. Es bleibt nicht bei dieser einen Leiche, und die nahe Vergangenheit spielt mit in die Ermittlungsarbeit.
Die Zeit und ihre Ereignisse haben die Menschen geformt, so lernen wir hier Figuren kennen, die ihr Päckchen zu tragen haben und somit besondere Ecken und Kanten haben. Anne Stern ist es gelungen, ein authentisches Bild dieser schweren Zeit zu zeichnen und lebensnahe Figuren zu kreieren, auch die Nebenfiguren sind gut ausgestaltet und wirken realistisch. Der Konflikt zwischen richtig und falsch, Opfern und Tätern war in dieser Zeit besonders schwer, da die Vergangenheit die Gegenwart immer überschattet hat. Das Treiben auf dem Schwarzmarkt, die Polizeiarbeit und auch die Einmischung der Politik sind gut in die Handlung eingeworben worden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Fälle dieses interessanten Gespanns.
Die Zeit und ihre Ereignisse haben die Menschen geformt, so lernen wir hier Figuren kennen, die ihr Päckchen zu tragen haben und somit besondere Ecken und Kanten haben. Anne Stern ist es gelungen, ein authentisches Bild dieser schweren Zeit zu zeichnen und lebensnahe Figuren zu kreieren, auch die Nebenfiguren sind gut ausgestaltet und wirken realistisch. Der Konflikt zwischen richtig und falsch, Opfern und Tätern war in dieser Zeit besonders schwer, da die Vergangenheit die Gegenwart immer überschattet hat. Das Treiben auf dem Schwarzmarkt, die Polizeiarbeit und auch die Einmischung der Politik sind gut in die Handlung eingeworben worden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Fälle dieses interessanten Gespanns.