Ein Klassiker mit gelungenem Grafik-Update
Sobald in einem Buch eine Zeitmaschine auftaucht, leuchten meine Synapsen auf: Wie funktioniert sie? Woher bekommt sie ihre Energie? Und gibt es einen Not-Aus-Schalter, falls man versehentlich am Ende der Menschheit landet? Thilo Krapps Graphic Novel liefert zwar keine vollständige Bauanleitung, nimmt mich aber trotzdem mit auf eine spannende Reise.
Henry ist ein begabter Erfinder, der eine Maschine baut, um durch die Zeit zu reisen und etwas in seiner Vergangenheit zu verändern. Als er erkennt, dass das nicht möglich ist, reist er weit in die Zukunft. Dort begegnet er den friedlichen Eloi, die scheinbar unbeschwert an der Oberfläche leben. Doch unter ihnen existiert die düstere Welt der Morlocks. Schnell wird klar, dass diese Zukunft längst nicht so paradiesisch ist, wie sie zunächst aussieht.
Besonders gefallen hat mir die grafische Gestaltung. Die ruhigen Farben und die wilden Naturdarstellungen erzeugen zunächst eine ruhige Atmosphäre, während im Hintergrund immer mehr Bedrohung spürbar wird. Dieser Gegensatz funktioniert richtig gut finde ich. Auch die Zeitmaschine selbst und die Zukunftswelt bieten echt viele Details, bei denen ich gerne länger hingeschaut habe.
Hinter der Abenteuergeschichte steckt außerdem eine interessante Frage: Was passiert, wenn sich gesellschaftliche Unterschiede über einen extrem langen Zeitraum immer weiter verstärken? Die Trennung zwischen Eloi und Morlocks wirkt wie das Endergebnis eines Systems, das irgendwann völlig aus dem Gleichgewicht geraten ist. Gerade dieser Gedanke macht die Geschichte für mich auch heute noch aktuell.
An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo und eine ausführlichere Erklärung der technischen Ideen gewünscht. Natürlich steht hier die Gesellschaftskritik stärker im Mittelpunkt als eine realistische Theorie des Zeitreisens. Trotzdem hätte mein innerer Ingenieur gerne noch einen Blick unter die Motorhaube geworfen.
Insgesamt ist "Die Zeitmaschine" eine gelungene Graphic-Novel-Adaption, die den Science-Fiction-Klassiker optisch eindrucksvoll erzählt. Die Mischung aus Abenteuer, düsterer Zukunftsvision und Gesellschaftskritik hat mir gut gefallen. Nicht jedes Zahnrad greift für mich perfekt ineinander, aber die Reise war es definitiv wert.
Henry ist ein begabter Erfinder, der eine Maschine baut, um durch die Zeit zu reisen und etwas in seiner Vergangenheit zu verändern. Als er erkennt, dass das nicht möglich ist, reist er weit in die Zukunft. Dort begegnet er den friedlichen Eloi, die scheinbar unbeschwert an der Oberfläche leben. Doch unter ihnen existiert die düstere Welt der Morlocks. Schnell wird klar, dass diese Zukunft längst nicht so paradiesisch ist, wie sie zunächst aussieht.
Besonders gefallen hat mir die grafische Gestaltung. Die ruhigen Farben und die wilden Naturdarstellungen erzeugen zunächst eine ruhige Atmosphäre, während im Hintergrund immer mehr Bedrohung spürbar wird. Dieser Gegensatz funktioniert richtig gut finde ich. Auch die Zeitmaschine selbst und die Zukunftswelt bieten echt viele Details, bei denen ich gerne länger hingeschaut habe.
Hinter der Abenteuergeschichte steckt außerdem eine interessante Frage: Was passiert, wenn sich gesellschaftliche Unterschiede über einen extrem langen Zeitraum immer weiter verstärken? Die Trennung zwischen Eloi und Morlocks wirkt wie das Endergebnis eines Systems, das irgendwann völlig aus dem Gleichgewicht geraten ist. Gerade dieser Gedanke macht die Geschichte für mich auch heute noch aktuell.
An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo und eine ausführlichere Erklärung der technischen Ideen gewünscht. Natürlich steht hier die Gesellschaftskritik stärker im Mittelpunkt als eine realistische Theorie des Zeitreisens. Trotzdem hätte mein innerer Ingenieur gerne noch einen Blick unter die Motorhaube geworfen.
Insgesamt ist "Die Zeitmaschine" eine gelungene Graphic-Novel-Adaption, die den Science-Fiction-Klassiker optisch eindrucksvoll erzählt. Die Mischung aus Abenteuer, düsterer Zukunftsvision und Gesellschaftskritik hat mir gut gefallen. Nicht jedes Zahnrad greift für mich perfekt ineinander, aber die Reise war es definitiv wert.