Queer gelungene Literaturadaption

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jester Avatar

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Ich hätte das Buchcover mit dem kindlich staunenden Eloi auf den Zeitreisenden in der Zeitmaschine und den hässlichen Morlocks im Hintergrund, in einer Buchhandlung sofort in die Hand genommen, da es sehr kunstvoll aussieht und es sich um einen Klassiker von H.G. Wells handelt. Ich kannte bisher nur die Verfilmungen, aber nicht den Ursprungstext und habe mir deshalb diesen vorab durchgelesen. Bei der queeren Umsetzung wurde aus der 'Weena' ein 'Jibu'. Auch an anderen Stellen wich der Autor von der Originalversion ab, daher gab es einen Punkt Abzug.
Die Geschichte umfasst 172 Seiten und hat damit die optimale Seitenzahl, um es einerseits in einem Rutsch zu lesen und andererseits den Inhalt der „Time Maschine“ von H.G. Wells sehr gut wiederzugeben. Ich fand die Mimik der Protagonisten sehr empathisch und die herrlichen und riesigen Zeichnungen sind sehr kunstvoll und detailliert gezeichnet. Die Texte ergänzen diese Zeichnungen optimal.
Mich hat das umfangreiche Bonusmaterial von ca. 20 Seiten begeistert.
Auch das Material des Buches ist sehr gut, so dass man keine Angst haben muss, dass das Comic schnell auseinander fällt.
Fazit:
Ich spreche für die queere Literaturadaption eine Kauf- und Leseempfehlung für Junggebliebene aus.