Der Autorinnen-Sog
Ich bin einfach begeistert vom Schreibstil der Autorin, die es auf so elegante Weise schafft, einen sofort in ihren Schreibsog zu ziehen. Die größte Qual ist, dass ich nicht gleich weiterlesen kann, denn ich will natürlich wissen, was der Blutfleck in der Badewanne bedeutet - hat Henry Michelle etwas angetan? Interessant auch, dass Michelle für ihn Michelle und nicht Mishelle heißt, daraus kann man schlussfolgern, dass sie sich ihm nie ganz geöffnet hat. Jedenfalls fühle ich ziemlich arg mit bei Mishelle, kann die große Last der Schulden förmlich spüren, die Ekelhaftigkeit, wie sich die chauvinistischen Männer im Hotel aufgeführt haben, die kleine unbefriedigende Wohnung, etc. pp. Nun lernt sie also Henry kennen und wir wissen, dass diese Geschichte nicht gut ausgeht. Ich bin megagespannt und hoffe hier mitlesen zu dürfen!