Eine berührende als auch eine fesselnde Geschichte
Ruth-Maria Thomas erzählt in ihrem neuen Roman "Die zweitgrößte Liebe" mit großer sprachlicher Intensität von Verlust, sozialer Unsicherheit und den Hoffnungen eines Neuanfangs. Die Leseprobe verbindet einen hochspannenden Einstieg um Michelles rätselhaftes Verschwinden mit einem vielschichtigen Blick auf ihre Vergangenheit und ihr Leben zwischen Existenzängsten, Schulden und Sehnsucht nach einem besseren Leben. Besonders die komplexe Figur Michelle finde ich überzeugend und auch ja, irgendwie auch außergewöhnlich authentisch. Der Roman trägt eine starke emotionale Sogwirkung, wie ich finde und die Leseprobe empfand ich durchaus berührend als auch fesselnd.