Figuren, die Ecken und Kanten haben
Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, dass hier keine Geschichte erzählt wird, die es einem leicht macht. Genau das hat meine Neugier geweckt. Der Wechsel zwischen der bedrückenden Eröffnung und den Rückblicken hat bei mir viele Fragen ausgelöst, ohne dabei zu viel vorwegzunehmen.
Besonders beeindruckt hat mich Michelle. Sie ist keine Figur, die man sofort sympathisch findet, sondern eine, die widersprüchlich, verletzlich und gleichzeitig kämpferisch wirkt. Gerade ihre Gedanken und ihr ständiger Balanceakt zwischen Neuanfang, Existenzsorgen und dem Wunsch nach einem besseren Leben haben sich für mich sehr glaubwürdig angefühlt. Auch Henry hat bei mir direkt Mitgefühl ausgelöst, weil seine Verunsicherung so nachvollziehbar beschrieben wird.
Der Schreibstil liest sich angenehm, mit vielen kleinen Beobachtungen, die den Figuren Tiefe geben, ohne sie zu erklären. Gleichzeitig entsteht eine unterschwellige Spannung, die weniger von schnellen Ereignissen als von den offenen Fragen lebt. Ich möchte unbedingt erfahren, was hinter Michelles Verschwinden steckt und wie sich ihre Geschichte weiterentwickelt.
Besonders beeindruckt hat mich Michelle. Sie ist keine Figur, die man sofort sympathisch findet, sondern eine, die widersprüchlich, verletzlich und gleichzeitig kämpferisch wirkt. Gerade ihre Gedanken und ihr ständiger Balanceakt zwischen Neuanfang, Existenzsorgen und dem Wunsch nach einem besseren Leben haben sich für mich sehr glaubwürdig angefühlt. Auch Henry hat bei mir direkt Mitgefühl ausgelöst, weil seine Verunsicherung so nachvollziehbar beschrieben wird.
Der Schreibstil liest sich angenehm, mit vielen kleinen Beobachtungen, die den Figuren Tiefe geben, ohne sie zu erklären. Gleichzeitig entsteht eine unterschwellige Spannung, die weniger von schnellen Ereignissen als von den offenen Fragen lebt. Ich möchte unbedingt erfahren, was hinter Michelles Verschwinden steckt und wie sich ihre Geschichte weiterentwickelt.