Liebe allein reicht manchmal nicht – oder doch?

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buecher.am.meer Avatar

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Schon die ersten Seiten haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Ruth-Maria Thomas schreibt in einer ruhigen, zugleich eindringlichen Sprache, die eine dichte Atmosphäre schafft und unterschwellig Spannung aufbaut. Gerade weil anfangs vieles offen bleibt, wollte ich unbedingt wissen, was hinter Henrys wachsender Unruhe steckt und wie sich die Ereignisse weiterentwickeln.

Auch die Figuren haben mich direkt neugierig gemacht. Henry wirkt einfühlsam und nahbar, gleichzeitig spürt man, dass ihn etwas zutiefst verunsichert. Michelle lernt man bisher zwar nur indirekt kennen, dennoch entsteht sofort das Gefühl, dass ihre Geschichte viele Facetten bereithält. Besonders reizvoll finde ich den im Klappentext angedeuteten Gegensatz ihrer unterschiedlichen Lebenswelten und die Frage, welche Herausforderungen ihre Beziehung bewältigen muss.

Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr. Es ist schlicht, modern und geheimnisvoll und weckt sofort die Neugier auf die Geschichte. Ich erwarte einen emotionalen, vielschichtigen Roman über Liebe, Herkunft und Neuanfänge und würde das Buch sehr gerne weiterlesen, weil mich die Leseprobe mit ihrer besonderen Atmosphäre und den vielversprechenden Figuren sofort gepackt hat.