Ein gelungenes Zweitlingswerk!
Michelle, die eigentlich Mishelle heisst, arbeitet in einem Hamburger Nobelhotel und lernt dort eines Nachts Henry kennen. Die beiden verlieben sich, doch schnell wird klar: ihre Leben hätten bisher nicht unterschiedlicher verlaufen können. Während Michelle im Osten des Landes als Tochter einer Alleinerziehenden großgeworden ist und mit Ende 20 bereits die finanziellen Scherben einer an der Coronoapandemie gescheiterten Selbstständigkeit zusammenkehren muss, stammt Henry aus einer wohlhabenden Familie, mit Eigentumswohnung und gutbezahltem Finance-Job.
Die Beziehung der beiden erzählt Ruth-Maria Thomas feinfühlig und zeigt mehr als einmal auf, dass Geld zwar nicht automatisch glücklich macht, es doch aber meist finanziell privilegierte Menschen sind, die solche Sätze sagen. Denn Geld zu haben, bedeutet vor allem auch: Sicherheit und Freiheit.
Ruth-Maria Thomas verwebt in „Die zweitgrößte Liebe“ Themen wie Klassismus scheinbar mühelos mit einer Beziehungsgeschichte, bei der man bis zum Ende gespannt ist, wie sie ausgehen wird und das bei mir immer noch nachhallt.
Eine absolute Leseempfehlung!
Die Beziehung der beiden erzählt Ruth-Maria Thomas feinfühlig und zeigt mehr als einmal auf, dass Geld zwar nicht automatisch glücklich macht, es doch aber meist finanziell privilegierte Menschen sind, die solche Sätze sagen. Denn Geld zu haben, bedeutet vor allem auch: Sicherheit und Freiheit.
Ruth-Maria Thomas verwebt in „Die zweitgrößte Liebe“ Themen wie Klassismus scheinbar mühelos mit einer Beziehungsgeschichte, bei der man bis zum Ende gespannt ist, wie sie ausgehen wird und das bei mir immer noch nachhallt.
Eine absolute Leseempfehlung!