Ein Roman, der nachhallt
„Die zweitgrößte Liebe“ ist mein zweites Werk von Ruth-Maria Thomas. Ihr Debütroman hat mich unglaublich berührt, und so war ich nun sehr gespannt auf ihren Folgeroman.
In „Die zweitgrößte Liebe“ spielt die Darstellung von Klassismus eine große Rolle.
Michelle stammt aus dem Osten Deutschlands und ist dort in relativ ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Als ihr Laden durch Corona nicht mehr gut läuft, zieht sie nach Westdeutschland, wo sie in einer kleinen Wohnung lebt und in einem Hotel arbeitet. Als sie auf Henry trifft, prallen zwei Welten aufeinander. Henry kennt keine Geldsorgen, seine Familie ist wohlhabend. Obwohl ihre Herkunft so unterschiedlich ist, finden sie zueinander. Doch kann Liebe wirklich alle Differenzen überbrücken?
Ruth-Maria Thomas zeigt auch in dieser Geschichte wieder auf feinfühlige Art die Auswirkungen unterschiedlicher Machtgefälle innerhalb einer Beziehung.
Wir haben hier Michelle, die ihre Armut eben nicht einfach „überwinden“ kann und deren Gedanken und Handeln von ihrer Herkunft beeinflusst werden. Für Henry ist das nicht unbedingt greifbar, denn er wurde durch ganz andere Lebensbedingungen geprägt.
Man muss Michelle und Henry dabei nicht immer verstehen oder ihre Entscheidungen nachvollziehen können. Die Dynamik zwischen ihnen und ihre Liebesgeschichte ist trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - so berührend, so leidenschaftlich und so schmerzhaft.
„Die zweitgrößte Liebe“ ist ein Buch, das mir wieder lange im Kopf bleiben wird. Ich bin absoluter Fan der Autorin und freue mich auf jede weitere Geschichte von ihr.
In „Die zweitgrößte Liebe“ spielt die Darstellung von Klassismus eine große Rolle.
Michelle stammt aus dem Osten Deutschlands und ist dort in relativ ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Als ihr Laden durch Corona nicht mehr gut läuft, zieht sie nach Westdeutschland, wo sie in einer kleinen Wohnung lebt und in einem Hotel arbeitet. Als sie auf Henry trifft, prallen zwei Welten aufeinander. Henry kennt keine Geldsorgen, seine Familie ist wohlhabend. Obwohl ihre Herkunft so unterschiedlich ist, finden sie zueinander. Doch kann Liebe wirklich alle Differenzen überbrücken?
Ruth-Maria Thomas zeigt auch in dieser Geschichte wieder auf feinfühlige Art die Auswirkungen unterschiedlicher Machtgefälle innerhalb einer Beziehung.
Wir haben hier Michelle, die ihre Armut eben nicht einfach „überwinden“ kann und deren Gedanken und Handeln von ihrer Herkunft beeinflusst werden. Für Henry ist das nicht unbedingt greifbar, denn er wurde durch ganz andere Lebensbedingungen geprägt.
Man muss Michelle und Henry dabei nicht immer verstehen oder ihre Entscheidungen nachvollziehen können. Die Dynamik zwischen ihnen und ihre Liebesgeschichte ist trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - so berührend, so leidenschaftlich und so schmerzhaft.
„Die zweitgrößte Liebe“ ist ein Buch, das mir wieder lange im Kopf bleiben wird. Ich bin absoluter Fan der Autorin und freue mich auf jede weitere Geschichte von ihr.