Eine Geschichte, die noch ein bisschen nachwirkt

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larissastuecke Avatar

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Das Cover hat mir direkt gut gefallen. Es ist eher schlicht gehalten, passt aber meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte und hat mich neugierig gemacht. Inhaltlich fand ich das Buch wirklich interessant. Besonders gefallen hat mir, dass es nicht einfach nur um eine Liebesgeschichte geht. Es geht auch um unterschiedliche Lebensverhältnisse, Wünsche und die Frage, ob ein scheinbar sorgenfreies Leben tatsächlich glücklich macht. Michelle war für mich eine Figur, mit der ich gut mitfühlen konnte. Ihre Gedanken und Entscheidungen waren nicht immer einfach, aber gerade dadurch wirkte sie auf mich ziemlich authentisch. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Autorin schreibt flüssig und schafft es, Gefühle und Situationen so zu beschreiben, dass man sich vieles gut vorstellen kann. An ein paar Stellen war mir die Handlung allerdings etwas zu ruhig und ich hatte das Gefühl, dass sie sich ein wenig gezogen hat. Trotzdem hat mich die Geschichte immer wieder zum Nachdenken gebracht. Gerade die Unterschiede zwischen Michelle und Henry und ihre verschiedenen Lebenswege fand ich spannend. Ich mochte außerdem, dass die Figuren nicht einfach in „gut“ und „schlecht“ eingeteilt werden, sondern ihre eigenen Stärken und Schwächen haben. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich bin froh, es gelesen zu haben. Es ist eine eher ruhige, aber emotionale Geschichte, die verschiedene wichtige Themen miteinander verbindet. Ich würde es vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die gerne realistische Geschichten über Liebe, unterschiedliche Lebenswelten und persönliche Entscheidungen lesen.