Eine Liebesgeschichte
Die zweitgrößte Liebe – Ruth-Maria Thomas
Dieser Roman beginnt (nach einem verstörenden Prolog) mit einer wunderbaren Liebesgeschichte. Michelle, die aus einfachsten Verhältnissen stammt, trifft auf den gut betucht aufgewachsenen Henry. Trotz aller materiellen und sozialen Unterschiede verlieben sich die beiden ineinander. Als der Alltag in die Beziehung einkehrt, werden die Differenzen zwischen den beiden immer deutlicher – und anders als in so manchen Romanzen, scheint es hier nicht ganz so einfach, diese zu überwinden.
Wie oben bereits erwähnt, lässt sich aus dem eindringlichen Prolog bereits ableiten, dass diese Liebesgeschichte möglicherweise kein Happy End zu erwarten hat. Ich finde die ganze Geschichte sehr authentisch und auch realistisch dargestellt. Henry hat, ganz anders als Michelle, keinerlei finanzielle Sorgen oder Existenzsorgen. Er spaziert sehr selbstbewusst und selbstverständlich durchs Leben. Michelle dagegen stößt immer und überall auf Hindernisse und Vorurteile und will sich von Henry auch nur sehr begrenzt unterstützen lassen. Klar, dass das Konflikte aufwirft.
Ein wirklich schöner, tiefgründiger Schreibstil, der mich sehr angesprochen hat. Sehr ruhig, sehr klar und empathisch mit den Protagonisten. Diese fand ich beide wirklich authentisch und nachvollziehbar – jeden auf seine Weise. Es entsteht eine melancholische Stimmung, der Leser fürchtet von Anfang an (auch wegen des Prologs), dass diese Liebe keine Zukunft hat. Das Problem ist hier nicht nur das Geld, sondern viele weitere Aspekte, die mit der sozialen Herkunft der Figuren zusammenhängen, spielen eine Rolle.
Vielleicht liegt es daran, dass es im Grunde hier lauter Alltagssituationen sind, bei denen die Unterschiede zwischen Arm und Reich deutlich werden – Situationen, die jeder kennt – auf jeden Fall kommt diese Geschichte sehr nah und berührt tief.
Ein Roman, der nachdenklich macht und mich sehr gut unterhalten hat.
5 Sterne
Dieser Roman beginnt (nach einem verstörenden Prolog) mit einer wunderbaren Liebesgeschichte. Michelle, die aus einfachsten Verhältnissen stammt, trifft auf den gut betucht aufgewachsenen Henry. Trotz aller materiellen und sozialen Unterschiede verlieben sich die beiden ineinander. Als der Alltag in die Beziehung einkehrt, werden die Differenzen zwischen den beiden immer deutlicher – und anders als in so manchen Romanzen, scheint es hier nicht ganz so einfach, diese zu überwinden.
Wie oben bereits erwähnt, lässt sich aus dem eindringlichen Prolog bereits ableiten, dass diese Liebesgeschichte möglicherweise kein Happy End zu erwarten hat. Ich finde die ganze Geschichte sehr authentisch und auch realistisch dargestellt. Henry hat, ganz anders als Michelle, keinerlei finanzielle Sorgen oder Existenzsorgen. Er spaziert sehr selbstbewusst und selbstverständlich durchs Leben. Michelle dagegen stößt immer und überall auf Hindernisse und Vorurteile und will sich von Henry auch nur sehr begrenzt unterstützen lassen. Klar, dass das Konflikte aufwirft.
Ein wirklich schöner, tiefgründiger Schreibstil, der mich sehr angesprochen hat. Sehr ruhig, sehr klar und empathisch mit den Protagonisten. Diese fand ich beide wirklich authentisch und nachvollziehbar – jeden auf seine Weise. Es entsteht eine melancholische Stimmung, der Leser fürchtet von Anfang an (auch wegen des Prologs), dass diese Liebe keine Zukunft hat. Das Problem ist hier nicht nur das Geld, sondern viele weitere Aspekte, die mit der sozialen Herkunft der Figuren zusammenhängen, spielen eine Rolle.
Vielleicht liegt es daran, dass es im Grunde hier lauter Alltagssituationen sind, bei denen die Unterschiede zwischen Arm und Reich deutlich werden – Situationen, die jeder kennt – auf jeden Fall kommt diese Geschichte sehr nah und berührt tief.
Ein Roman, der nachdenklich macht und mich sehr gut unterhalten hat.
5 Sterne