Ergreifender Stil, aber wenig Plot
Die zweitgrößte Liebe von Ruth-Maria Thomas erzählt von Michelle und Henry. Michelle hat einen Berg Schulden und kommt aus Ostdeutschland, geht nach Hamburg um sich die Zukunft aufzubauen und fängt dort in einem Hotel an. Dort trifft sie Henry, einen Mann aus wohlhabendem Haus. Es funkt sofort zwischen den beiden und dennoch sind die Gräben ihrer unterschiedlichen Herkunft sehr tief - und vielleicht unüberwindbar?
Die Frage, ob Liebe alleine ausreicht, ist eine sehr spannende Frage. Ich finde auch, dass Ruth-Maria Thomas das Thema gut bearbeitet und einfach wahnsinnig gut schreibt. Nur das Buch an sich, also die Handlung, das war mir irgendwie zu wenig. Die Handlung ist meistens vor sich hin geplätschert, hat sich in der Banalität des Alltags der beiden verloren, um dann am Ende im großen Knall zu enden.
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, von dem ich mir dennoch mehr erwartet hätte.
Die Frage, ob Liebe alleine ausreicht, ist eine sehr spannende Frage. Ich finde auch, dass Ruth-Maria Thomas das Thema gut bearbeitet und einfach wahnsinnig gut schreibt. Nur das Buch an sich, also die Handlung, das war mir irgendwie zu wenig. Die Handlung ist meistens vor sich hin geplätschert, hat sich in der Banalität des Alltags der beiden verloren, um dann am Ende im großen Knall zu enden.
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, von dem ich mir dennoch mehr erwartet hätte.