Fantastisch!
„Die zweitgrößte Liebe“ von Ruth-Maria Thomas hat mich sehr berührt. Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen, konnte das Buch dann aber nicht mehr aus der Hand legen und habe es in derselben Nacht beendet.
Im Mittelpunkt steht Michelle, die nach der Insolvenz ihres Schmuckgeschäfts in einer neuen Stadt neu anfangen möchte. Sie hat Schulden, arbeitet in einem gehobenen Hotel und lebt mit der Angst, wieder alles zu verlieren. Dann lernt sie Henry kennen, der aus einer wohlhabenden Familie kommt und mit einer Sicherheit aufgewachsen ist, die Michelle nie hatte.
Michelle ist mir beim Lesen unglaublich nah gekommen. Ich konnte ihre Gedanken, ihre Scham und ihre Ängste gut nachvollziehen, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen richtig fand. Gerade das hat sie für mich so menschlich gemacht.
Besonders stark fand ich, wie das Buch Klassenunterschiede innerhalb einer Beziehung zeigt. Es geht nicht nur um Geld, sondern auch um Sicherheit, Abhängigkeit und darum, wie sehr die eigene Herkunft das Denken und Fühlen beeinflusst. Gerade die kleinen Situationen fand ich teilweise sehr schmerzhaft.
Der Schreibstil ist ruhig, direkt und feinfühlig. Das Buch hat mich traurig und nachdenklich gemacht, aber trotzdem nicht hoffnungslos zurückgelassen.
Für mich ist „Die zweitgrößte Liebe“ ein wunderschöner und ehrlicher Roman über Liebe, Herkunft, Geld und die Angst, nicht wirklich dazuzugehören. Eine klare Leseempfehlung!
Im Mittelpunkt steht Michelle, die nach der Insolvenz ihres Schmuckgeschäfts in einer neuen Stadt neu anfangen möchte. Sie hat Schulden, arbeitet in einem gehobenen Hotel und lebt mit der Angst, wieder alles zu verlieren. Dann lernt sie Henry kennen, der aus einer wohlhabenden Familie kommt und mit einer Sicherheit aufgewachsen ist, die Michelle nie hatte.
Michelle ist mir beim Lesen unglaublich nah gekommen. Ich konnte ihre Gedanken, ihre Scham und ihre Ängste gut nachvollziehen, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen richtig fand. Gerade das hat sie für mich so menschlich gemacht.
Besonders stark fand ich, wie das Buch Klassenunterschiede innerhalb einer Beziehung zeigt. Es geht nicht nur um Geld, sondern auch um Sicherheit, Abhängigkeit und darum, wie sehr die eigene Herkunft das Denken und Fühlen beeinflusst. Gerade die kleinen Situationen fand ich teilweise sehr schmerzhaft.
Der Schreibstil ist ruhig, direkt und feinfühlig. Das Buch hat mich traurig und nachdenklich gemacht, aber trotzdem nicht hoffnungslos zurückgelassen.
Für mich ist „Die zweitgrößte Liebe“ ein wunderschöner und ehrlicher Roman über Liebe, Herkunft, Geld und die Angst, nicht wirklich dazuzugehören. Eine klare Leseempfehlung!