Ganz ganz toll

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paulafschr Avatar

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Ich war erst gar nicht so überzeugt vom Klappentext, aber weil ich Thomas' Debütroman so gerne mochte, wollte ich "Die zweitgrößte Liebe" dann trotzdem irgendwie lesen. Und ich kann sagen: es war die richtige Entscheidung.

Die Autorin schreibt so schön, man fühlt sich den Charakteren einfach super nah. Auch wie sie ihre Figuren zeichnet, finde ich ganz, ganz toll. Ich habe so gerne von Michelle und Henry gelesen, das Buch hätte auch nochmal 300 Seiten haben können und ich hätte es genossen.

Ich mochte sehr gerne, wie Thomas ungezwungen beschreibt, inwiefern Klassenzugehörigkeit, geschlechtsspezifische Erfahrungen, aber auch das Aufwachsen in West- bzw. Ostdeutschland zwischenmenschliche Beziehungen prägen und verkomplizieren. Sie hat einen sehr klaren Blick auf diese Aspekte, das hat man auch schon bei ihrem Debütroman gemerkt.

Insgesamt kann ich "Die zweitgrößte Liebe" wirklich nur empfehlen und hoffe, wir müssen nicht allzu lange warten, bis ihr nächster Roman erscheint.