Herkunft prägt
Auf dieses Buch wurde ich erst auf den zweiten Blick aufmerksam, da mich die Covergestaltung zunächst einen historischen Roman vermuten lassen hat. Der Klappentext hat mich dann aber neugierig gemacht.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Michelle, Anfang 30. Sie ist mit ihrem Bruder in einem ostdeutschen Bundesland in einfachen Verhältnissen bei ihrer alleinerziehenden, mittlerweile verstorbenen, Mutter aufgewachsen. Ihre Leidenschaft gilt der Schmuckherstellung, aber sie musste ihren eigenen Schmuckladen aufgeben, weil dieser sich nicht mehr wirtschaftlich betreiben ließ. Daher zieht sie in eine westdeutsche Großstadt, um dort an der Rezeption eines luxuriösen Hotels zu arbeiten und mit dem Verdienst ihre Schulden abzubezahlen. Bald lernt sie dort Henry kennen, der aus einer gut situierten Familie stammt und ganz andere Ausgangsbedingungen als sie hatte. Dennoch gelingt es ihnen zunächst, eine recht glückliche Beziehung zu führen. Doch nach und nach machen sich die unterschiedliche Ausgangssituation, die die beiden hatten und daraus resultierende unterschiedliche Prioritäten im Leben doch immer mehr bemerkbar.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Charaktere waren überzeugend ausgestaltet und man konnte die Konflikte, die sich trotz aller Liebe und Bemühungen umeinander ergeben, sehr gut nachvollziehen. Michelle ist eine starke Protagonistin, die sich selbst treu bleibt und der ihre Eigenständigkeit aufgrund ihrer bisherigen Lebensgeschichte sehr viel bedeutet. So ist es der Autorin sehr gut gelungen, zu veranschaulichen, wie sehr Herkunft auch heute noch das weitere Leben bestimmen kann und wie unterschiedlich Lebensrealitäten innerhalb eines Landes sein können. Der Schreibstil war sehr angenehm lesbar und auch anschaulich.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Michelle, Anfang 30. Sie ist mit ihrem Bruder in einem ostdeutschen Bundesland in einfachen Verhältnissen bei ihrer alleinerziehenden, mittlerweile verstorbenen, Mutter aufgewachsen. Ihre Leidenschaft gilt der Schmuckherstellung, aber sie musste ihren eigenen Schmuckladen aufgeben, weil dieser sich nicht mehr wirtschaftlich betreiben ließ. Daher zieht sie in eine westdeutsche Großstadt, um dort an der Rezeption eines luxuriösen Hotels zu arbeiten und mit dem Verdienst ihre Schulden abzubezahlen. Bald lernt sie dort Henry kennen, der aus einer gut situierten Familie stammt und ganz andere Ausgangsbedingungen als sie hatte. Dennoch gelingt es ihnen zunächst, eine recht glückliche Beziehung zu führen. Doch nach und nach machen sich die unterschiedliche Ausgangssituation, die die beiden hatten und daraus resultierende unterschiedliche Prioritäten im Leben doch immer mehr bemerkbar.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Charaktere waren überzeugend ausgestaltet und man konnte die Konflikte, die sich trotz aller Liebe und Bemühungen umeinander ergeben, sehr gut nachvollziehen. Michelle ist eine starke Protagonistin, die sich selbst treu bleibt und der ihre Eigenständigkeit aufgrund ihrer bisherigen Lebensgeschichte sehr viel bedeutet. So ist es der Autorin sehr gut gelungen, zu veranschaulichen, wie sehr Herkunft auch heute noch das weitere Leben bestimmen kann und wie unterschiedlich Lebensrealitäten innerhalb eines Landes sein können. Der Schreibstil war sehr angenehm lesbar und auch anschaulich.