Hut ab vor Michelle

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beavielleser Avatar

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Michelle hatte einen kleinen Schmuckladen und damit ihr Auskommen. Dann kam Corona und sie musste ihre einzige Angestellte entlassen und den Laden schließen. Was ihr blieb, war ein Berg aus Schulden.

Sie zieht von der Kleinstadt in die Großstadt, weil sie dort dort einen Job als Rezeptionistin bekommt. Sie lebt in einer winzigen Dachgeschosswohnung und hat am Monatsende kaum noch Geld, da sie auch noch einen Berg Schulden abbezahlen muss. Aber sie hat schon als Kind gelernt mit wenig auszukommen und kommt klar.

Eines Abends nach ihrer Arbeit trifft sie Henry. Die beiden kommen sich näher, verlieben sich. Michelle bekommt erst nach und nach mit, wieviel Geld Henry hat. Sie zieht zu ihm und versucht sich in sein Leben einzugewöhnen.

In jeder Zeile spürt man, wie schwierig es für Michelle ist sich in diesen Luxus einzuleben. Henry versteht nicht, warum sie ein Problem hat Geld und Geschenke von ihm anzunehmen und wie schuldig sie sich deshalb fühlt.
"Je sorgenfreier ihr Alltag wurde, desto mehr sah sie, wie sorgenvoller der Alltag anderer war." (Seite 212)

Zum Ende hin, saß ich mit offenen Mund da und konnte über Henry nur den Kopf schütteln. Für Michelle gibt es von mir ein Daumen hoch.

Ein tolles Buch!