kluges Buch

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brombeere Avatar

Von

Worum geht es?
Michelle, verarmt und mit Schulden, zieht vom Osten in den Westen und arbeitet dort in einem Hotel. Hier trifft sie auf Henry, dem es finanziell an nichts fehlt und in anderen Verhältnissen aufgewachsen sind. Die beiden werden ein Paar, aber bestimmte Dinge scheinen unüberwindbar zwischen ihnen zu stehen.

Worum geht es wirklich?
Geld, Möglichkeiten und Abhängigkeit.

Lesenswert?
Absolut, ich fand es wirklich toll.
Die CHARAKTERE waren großartig und toll erdacht, vor allem die Protagonistin Michelle fand ich umwerfend und habe die rotzige Art von ihr sehr gemocht.
Das Buch spielt in der realen Welt, die ATMOSPHÄRE ist auf jeden Fall gut eingefangen und alles ist direkt vorstellbar und vor den eigenen Augen.
Der SCHREIBSTIL der Autorin hat mir auf jeden Fall zugesagt: Manchmal witzig, manchmal derb und manchmal poetisch zart. Ich finde ihn nicht im Vordergrund stehend, sondern zu jeder Zeit genau richtig und passend.
In der HANDLUNG gab es einige Überraschungen, tolle Wendungen. Hier kann ich ebenfalls nur sagen: Toll! Mehr davon!
Und auch bei der LOGIK habe ich nichts zu meckern. Nun muss man nicht alle Handlungen der Figuren nachvollziehen können, aber das Buch ist in sich logisch stimmig aufgebaut und verliert diesen Faden nie.
Ich hatte super viel LESESPASS, da ich die Art so unangepasst und toll fand.
Somit würde ich das Buch eher jüngeren bis mittelalten Leser*innen empfehlen, könnte mir vorstellen, dass die Lektüre vor allem für Frauen bereichernd ist. Es gab mehrere Punkte, an denen ich viel über Machtgefälle nachgedacht habe und die Protagonistin dadurch noch viel toller fand!
Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt mit durchschnittlich 9 Bewertungspunkten dann einfach super 5 Sterne für dieses Buch.