Liebe mit Klassenunterschieden
Ein Paar Anfang 30 lernt sich kennen und lieben. Das ist nie so einfach, wie es klingt, auch nicht bei Michelle und Henry. Beide kommen aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen: Während Henry wohlhabend aufgewachsen ist und als Erwachsener einen gut bezahlten Job hat, kennt Michelle nur den finanziellen Struggle. Das führt zu sehr unterschiedlichen Erfahrungen und zu stark unterschiedlichen Machtpositionen in der Beziehung.
Diesen Teil der unterschiedlichen Klassenzugehörigkeit und der Entwicklung fand ich sehr gut und sensibel herausgearbeitet und spannend zu lesen. Man spürt förmlich Michelles Zerrissenheit, die einerseits ihre Unabhängigkeit wahren will und sich gleichzeitig Henrys großzügigen Angeboten vom Zusammenziehen bis zur Unterstützung ihrer Selbstständigkeit gegenübersieht.
Dass der Beziehung vermutlich kein Happy End gegönnt ist, lässt sich schon in einer Art Prolog vermuten. Dort kommt Henry in die gemeinsame Wohnung, die verlassen ist, obwohl beide verabredet waren. Dann springt die Handlung 2,5 Jahre in die Vergangenheit und erzählt Michelles und Henrys Liebesgeschichte von Anfang an.
Immer wieder zeigen kurze Rückblenden dazwischen Momente aus Michelles Vergangenheit, vor allem aus ihrer Jugend mit ihrer Mutter und ihrer Zeit als elbstständige Schmuckdesignerin mit eigenem, finanziell erfolglosem Laden. Die Szenen fügen sich nahtlos in die Erzählung ein und geben nach und nach ein komplexes Bild der Protagonistin. Henry bleibt im Vergleich blasser und uninteressanter für mich. So richtig habe ich auch die Anziehung zwischen beiden nicht nachvollziehen können.
Insgesamt ein wirklich toll und mitreißend geschriebener Roman über Klassenzugehörigkeit in Beziehungen, der in seinen zarten zwischenmenschlichen Tönen glänzt.
Diesen Teil der unterschiedlichen Klassenzugehörigkeit und der Entwicklung fand ich sehr gut und sensibel herausgearbeitet und spannend zu lesen. Man spürt förmlich Michelles Zerrissenheit, die einerseits ihre Unabhängigkeit wahren will und sich gleichzeitig Henrys großzügigen Angeboten vom Zusammenziehen bis zur Unterstützung ihrer Selbstständigkeit gegenübersieht.
Dass der Beziehung vermutlich kein Happy End gegönnt ist, lässt sich schon in einer Art Prolog vermuten. Dort kommt Henry in die gemeinsame Wohnung, die verlassen ist, obwohl beide verabredet waren. Dann springt die Handlung 2,5 Jahre in die Vergangenheit und erzählt Michelles und Henrys Liebesgeschichte von Anfang an.
Immer wieder zeigen kurze Rückblenden dazwischen Momente aus Michelles Vergangenheit, vor allem aus ihrer Jugend mit ihrer Mutter und ihrer Zeit als elbstständige Schmuckdesignerin mit eigenem, finanziell erfolglosem Laden. Die Szenen fügen sich nahtlos in die Erzählung ein und geben nach und nach ein komplexes Bild der Protagonistin. Henry bleibt im Vergleich blasser und uninteressanter für mich. So richtig habe ich auch die Anziehung zwischen beiden nicht nachvollziehen können.
Insgesamt ein wirklich toll und mitreißend geschriebener Roman über Klassenzugehörigkeit in Beziehungen, der in seinen zarten zwischenmenschlichen Tönen glänzt.