Mein Herbst-Highlight
Michelle steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Mit Anfang dreißig hat sie eine Menge Schulden, verursacht durch ihren gescheiterten Traum vom eigenen Schmuckladen.
Nun hat sie alle Zelte abgebrochen, hat Ostdeutschland den Rücken gekehrt und möchte nochmal ganz neu anfangen. Bei ihrer Arbeit an der Rezeption eines Hotels erlebt sie Luxus und die westdeutsche Leichtigkeit im Umgang mit Geld. Da wo Michelle herkommt, war Geld immer schon ein großes Thema. Alle mussten sich abrackern, um irgendwie über die Runden zu kommen. Auch bei ihrer Mutter waren die Finanzen immer lebensbestimmend und standen an erster Stelle. Sich nichts gönnen, nur malochen, damit es irgendwie weitergeht. Auch Michelle möchte schnellstmöglich ihre Schulden abbezahlen und ist daher froh über den Job im Hotel. Bis sie Henry begegnet, der im Gegensatz zu ihr keinerlei Geldsorgen zu haben scheint. Je näher sie sich kennenlernen, desto deutlicher wird, wieviel bessere Startchancen er hatte. Mit finanziellem Polster und der ein oder anderen Erbschaft im Rücken lässt es sich auch viel unbeschwerter leben. Michelle und Henry werden zwar ein Paar, aber diese grundsätzlich andere Lebenseinstellung führt immer wieder zu Unstimmigkeiten und Konflikten. Bis Henry ihr ein Angebot macht, mit dem Michelles Probleme auf einen Schlag gelöst wären. Nur zu welchem Preis? Will sie wirklich ihre Freiheit und Selbstbestimmtheit aufgeben?
Nach ihrem viel beachteten Debüt liefert Ruth-Maria Thomas nun mit ihrem zweiten Roman eine Geschichte, die zugleich auch ein Wiedersehen mit einer der Figuren aus dem ersten Roman ist.
Sehr eindrücklich stellt sie die Unterschiede zwischen Ost und West dar und es wird einem nochmal so richtig bewusst, dass es genau diese Unterschiede sind, die zu dieser riesengroßen Unzufriedenheit im Osten führen und die Leute in die Arme derer rennen lassen, die für alles einfache Erklärungen zu haben scheinen. Es ist also in gewisser Weise auch ein sehr politisches Buch. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und den Fokus auf das Ost-West-Gefälle in Deutschland legt.
Nun hat sie alle Zelte abgebrochen, hat Ostdeutschland den Rücken gekehrt und möchte nochmal ganz neu anfangen. Bei ihrer Arbeit an der Rezeption eines Hotels erlebt sie Luxus und die westdeutsche Leichtigkeit im Umgang mit Geld. Da wo Michelle herkommt, war Geld immer schon ein großes Thema. Alle mussten sich abrackern, um irgendwie über die Runden zu kommen. Auch bei ihrer Mutter waren die Finanzen immer lebensbestimmend und standen an erster Stelle. Sich nichts gönnen, nur malochen, damit es irgendwie weitergeht. Auch Michelle möchte schnellstmöglich ihre Schulden abbezahlen und ist daher froh über den Job im Hotel. Bis sie Henry begegnet, der im Gegensatz zu ihr keinerlei Geldsorgen zu haben scheint. Je näher sie sich kennenlernen, desto deutlicher wird, wieviel bessere Startchancen er hatte. Mit finanziellem Polster und der ein oder anderen Erbschaft im Rücken lässt es sich auch viel unbeschwerter leben. Michelle und Henry werden zwar ein Paar, aber diese grundsätzlich andere Lebenseinstellung führt immer wieder zu Unstimmigkeiten und Konflikten. Bis Henry ihr ein Angebot macht, mit dem Michelles Probleme auf einen Schlag gelöst wären. Nur zu welchem Preis? Will sie wirklich ihre Freiheit und Selbstbestimmtheit aufgeben?
Nach ihrem viel beachteten Debüt liefert Ruth-Maria Thomas nun mit ihrem zweiten Roman eine Geschichte, die zugleich auch ein Wiedersehen mit einer der Figuren aus dem ersten Roman ist.
Sehr eindrücklich stellt sie die Unterschiede zwischen Ost und West dar und es wird einem nochmal so richtig bewusst, dass es genau diese Unterschiede sind, die zu dieser riesengroßen Unzufriedenheit im Osten führen und die Leute in die Arme derer rennen lassen, die für alles einfache Erklärungen zu haben scheinen. Es ist also in gewisser Weise auch ein sehr politisches Buch. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und den Fokus auf das Ost-West-Gefälle in Deutschland legt.