Reicht Liebe aus?
Michelle und Henry verlieben sich bei einer Zufallsbegegnung ineinander, es ist die ganz große Liebe. Wäre da nicht die Geschichte mit dem Geld. Während Henry sich noch nie Gedanken oder Sorgen machen musste und einer reichen Familie entstammt, schleppt sich Michelle mit Schulden und Geldsorgen rum und ist immer auf der Suche nach dem besseren Job, gerade nach dem Ende ihrer Selbstständigkeit. Kann eine Beziehung funktionieren, in der Geld eine so unterschiedliche Rolle spielt?
In dieser Geschichte zwischen den beiden Protagonist*innen erkennt man so gut, wie schwierig Beziehungen sind, so viele Faktoren, die hier rein spielen: soziale Herkunft, finanzielle Abhängigkeiten, dadurch entstehende Machtgefälle und immer wieder dieser verdammte Zufall auf der einen oder anderen Seite geboren zu sein, was dich weder schlechter noch besser macht. Und dann kommt am Ende die große Frage: Reicht Liebe aus? Das Buch wird keine Antworten im klassischen Sinne geben, aber die Geschichte hallt nach und es sind so viele Gedanken, die seitdem in meinem Kopf rumspuken.
Ruth-Maria Thomas hat eine Art moderne Version von Aschenputtel geschrieben, in der diese aber gar nicht von dem Prinzen gerettet werden will. Spoiler: Was hat mich Henry aufgeregt!!!! Das Ende des Buchs hab ich mir bereits bei der Hälfte der Geschichte so sehr gewünscht. Es konnte (für mich) gar nicht anders ausgehen. Diese Selbstgefälligkeit und diese Empathielosigkeit von Henry haben mich ganz bekloppt gemacht.
Absolute Leseempfehlung!
In dieser Geschichte zwischen den beiden Protagonist*innen erkennt man so gut, wie schwierig Beziehungen sind, so viele Faktoren, die hier rein spielen: soziale Herkunft, finanzielle Abhängigkeiten, dadurch entstehende Machtgefälle und immer wieder dieser verdammte Zufall auf der einen oder anderen Seite geboren zu sein, was dich weder schlechter noch besser macht. Und dann kommt am Ende die große Frage: Reicht Liebe aus? Das Buch wird keine Antworten im klassischen Sinne geben, aber die Geschichte hallt nach und es sind so viele Gedanken, die seitdem in meinem Kopf rumspuken.
Ruth-Maria Thomas hat eine Art moderne Version von Aschenputtel geschrieben, in der diese aber gar nicht von dem Prinzen gerettet werden will. Spoiler: Was hat mich Henry aufgeregt!!!! Das Ende des Buchs hab ich mir bereits bei der Hälfte der Geschichte so sehr gewünscht. Es konnte (für mich) gar nicht anders ausgehen. Diese Selbstgefälligkeit und diese Empathielosigkeit von Henry haben mich ganz bekloppt gemacht.
Absolute Leseempfehlung!