Hier möchte man direkt loslegen, sehr inspirierend!
„Dieses Buch zeigt dir, wie’s geht: Kunst“ nimmt Kinder mit auf eine kleine Reise durch die Kunstgeschichte. Auf jeweils einer Doppelseite werden insgesamt 25 Künstlerinnen und Künstler vorgestellt. Dabei geht es nicht nur darum, wer die jeweiligen Künstler*innen waren und was sie geschaffen haben, sondern vor allem auch darum, ihre unterschiedlichen Ideen, Techniken und Herangehensweisen selbst auszuprobieren.
Ich liebe wirklich alles an diesem Buch und bin einfach rundherum begeistert. „Dieses Buch zeigt dir, wie’s geht: Kunst“ von Ruth Millington schafft es wunderbar, Wissen über Kunst und Künstler*innen mit ganz konkretem eigenem Ausprobieren zu verbinden. Es bleibt also nicht beim Anschauen und Lesen, sondern macht direkt Lust darauf, selbst loszulegen.
Schon das große Format finde ich für die Zielgruppe richtig gelungen. Die Seiten lassen sich gut anschauen und gerade die farbenfrohen Illustrationen von Ellen Surrey kommen dadurch wunderbar zur Geltung. Sie sind unglaublich ansprechend gestaltet und passen jeweils richtig gut zu den vorgestellten Künstler*innen und ihren Werken. Dabei transportieren sie für mich auch immer ein bisschen den jeweiligen „Vibe“ der Kunst und machen das Buch dadurch noch lebendiger.
Besonders gut gefällt mir außerdem der Aufbau. Das Buch geht chronologisch vor: Wir starten bei der Höhlenmalerei und bewegen uns anschließend durch verschiedene Epochen und immer weiter in Richtung Gegenwart. Auf diese Weise bekommt man ganz nebenbei ein Gefühl dafür, wie vielfältig sich Kunst im Laufe der Zeit entwickelt hat. Gleichzeitig werden ganz unterschiedliche Stile, Techniken und Ausdrucksformen aufgegriffen, von Malerei über Bildhauerei, Plastiken und Skulpturen bis hin zu Collagen oder Graffiti. Dadurch ist wirklich für jeden etwas dabei und gleichzeitig wird schön deutlich, dass Kunst unglaublich viele Möglichkeiten bietet, sich auszudrücken.
Toll finde ich auch die Auswahl der Künstler*innen. Es sind nicht ausschließlich die ganz großen und ohnehin bekannten Namen vertreten, sondern auch Künstler*innen, die meiner Meinung nach viel zu oft übersehen werden oder weniger bekannt sind. Selbst ich kannte einige der vorgestellten Personen noch nicht und habe beim Lesen tatsächlich noch etwas dazugelernt. Das hat mir besonders gut gefallen, weil das Buch dadurch nicht nur für Kinder interessant ist.
Sehr gelungen finde ich auch die kreativen „Und jetzt du!“-Ideen. Sie sind passend zum jeweiligen künstlerischen Schaffen ausgewählt und greifen dessen Besonderheiten auf, ohne einfach nur etwas nachmachen zu lassen. Vielmehr bekommt man einen Ansatz, mit dem man selbst experimentieren und eigene Ideen entwickeln kann. Gleichzeitig sind die Projekte angenehm niedrigschwellig: Sie wirken nicht überfordernd oder zu kompliziert, sind aber auch nicht so stark vereinfacht, dass am Ende kaum noch etwas Eigenes entsteht. Genau diese Mischung finde ich richtig gut.
Auch der Einstieg ins Buch hat mich überzeugt. Bevor es mit den einzelnen Künstler*innen losgeht, werden die Kinder erst einmal kindgerecht an das Thema Kunst herangeführt. Die Einführung ist interessant und macht direkt neugierig. Danach gibt es noch einen kleinen „Theorie-Input“ zu den Grundlagen: Wie richtet man eigentlich ein Atelier ein? Welche Materialien und Werkzeuge kann man verwenden? Und was hat es mit den Farben auf sich?
Gerade die Einführung in die Farbenlehre ist verständlich und zugänglich erklärt, ohne dabei langweilig zu werden.
Überhaupt merkt man dem ganzen Buch an, dass Ruth Millington es sehr gut versteht, auch etwas komplexere oder zunächst vielleicht trocken wirkende Inhalte so aufzubereiten, dass Kinder sie verstehen können und trotzdem etwas dabei lernen. Das zeigt sich auch bei den Künstler*innen selbst: Hier wird nicht einfach nur ein Name und ein bekanntes Werk genannt, sondern kindgerecht erklärt, was die jeweilige Person ausgemacht hat und wie sie gearbeitet hat. Theorie und Praxis greifen dadurch richtig schön ineinander.
Mein persönliches Highlight ist deshalb wahrscheinlich genau diese Verbindung: Erst lernt man etwas über Kunst und die jeweilige Künstlerpersönlichkeit und anschließend bekommt man die Möglichkeit, selbst tätig zu werden und das Gelernte auf eigene Weise auszuprobieren. Das macht das Buch nicht nur informativ, sondern vor allem inspirierend.
Das Glossar am Ende ist dafür ebenfalls eine schöne Ergänzung. Gerade bei Kunst begegnen Kindern schnell Fachbegriffe, mit denen sie zunächst wenig anfangen können. Hier werden wichtige Begriffe noch einmal verständlich und kindgerecht erklärt. Für mich zeigt sich auch daran, wie gut es der Autorin gelingt, Wissen zugänglich zu machen, ohne den fachlichen Anspruch komplett herauszunehmen.
Fazit
Insgesamt ist „Dieses Buch zeigt dir, wie’s geht: Kunst“ von Ruth Millington für mich ein wirklich rundum gelungenes Kunstbuch für Kinder. Es vermittelt Wissen, zeigt die unglaubliche Vielfalt von Kunst und macht gleichzeitig richtig Lust darauf, selbst kreativ zu werden.
Ich werde das Buch auf jeden Fall auch für meinen Kunstunterricht einsetzen. Ich glaube, dass hier einige richtig tolle Projekte dabei sind, mit denen Kinder nicht nur etwas über Kunst lernen, sondern vor allem selbst Freude am Gestalten entwickeln können.
Ich liebe wirklich alles an diesem Buch und bin einfach rundherum begeistert. „Dieses Buch zeigt dir, wie’s geht: Kunst“ von Ruth Millington schafft es wunderbar, Wissen über Kunst und Künstler*innen mit ganz konkretem eigenem Ausprobieren zu verbinden. Es bleibt also nicht beim Anschauen und Lesen, sondern macht direkt Lust darauf, selbst loszulegen.
Schon das große Format finde ich für die Zielgruppe richtig gelungen. Die Seiten lassen sich gut anschauen und gerade die farbenfrohen Illustrationen von Ellen Surrey kommen dadurch wunderbar zur Geltung. Sie sind unglaublich ansprechend gestaltet und passen jeweils richtig gut zu den vorgestellten Künstler*innen und ihren Werken. Dabei transportieren sie für mich auch immer ein bisschen den jeweiligen „Vibe“ der Kunst und machen das Buch dadurch noch lebendiger.
Besonders gut gefällt mir außerdem der Aufbau. Das Buch geht chronologisch vor: Wir starten bei der Höhlenmalerei und bewegen uns anschließend durch verschiedene Epochen und immer weiter in Richtung Gegenwart. Auf diese Weise bekommt man ganz nebenbei ein Gefühl dafür, wie vielfältig sich Kunst im Laufe der Zeit entwickelt hat. Gleichzeitig werden ganz unterschiedliche Stile, Techniken und Ausdrucksformen aufgegriffen, von Malerei über Bildhauerei, Plastiken und Skulpturen bis hin zu Collagen oder Graffiti. Dadurch ist wirklich für jeden etwas dabei und gleichzeitig wird schön deutlich, dass Kunst unglaublich viele Möglichkeiten bietet, sich auszudrücken.
Toll finde ich auch die Auswahl der Künstler*innen. Es sind nicht ausschließlich die ganz großen und ohnehin bekannten Namen vertreten, sondern auch Künstler*innen, die meiner Meinung nach viel zu oft übersehen werden oder weniger bekannt sind. Selbst ich kannte einige der vorgestellten Personen noch nicht und habe beim Lesen tatsächlich noch etwas dazugelernt. Das hat mir besonders gut gefallen, weil das Buch dadurch nicht nur für Kinder interessant ist.
Sehr gelungen finde ich auch die kreativen „Und jetzt du!“-Ideen. Sie sind passend zum jeweiligen künstlerischen Schaffen ausgewählt und greifen dessen Besonderheiten auf, ohne einfach nur etwas nachmachen zu lassen. Vielmehr bekommt man einen Ansatz, mit dem man selbst experimentieren und eigene Ideen entwickeln kann. Gleichzeitig sind die Projekte angenehm niedrigschwellig: Sie wirken nicht überfordernd oder zu kompliziert, sind aber auch nicht so stark vereinfacht, dass am Ende kaum noch etwas Eigenes entsteht. Genau diese Mischung finde ich richtig gut.
Auch der Einstieg ins Buch hat mich überzeugt. Bevor es mit den einzelnen Künstler*innen losgeht, werden die Kinder erst einmal kindgerecht an das Thema Kunst herangeführt. Die Einführung ist interessant und macht direkt neugierig. Danach gibt es noch einen kleinen „Theorie-Input“ zu den Grundlagen: Wie richtet man eigentlich ein Atelier ein? Welche Materialien und Werkzeuge kann man verwenden? Und was hat es mit den Farben auf sich?
Gerade die Einführung in die Farbenlehre ist verständlich und zugänglich erklärt, ohne dabei langweilig zu werden.
Überhaupt merkt man dem ganzen Buch an, dass Ruth Millington es sehr gut versteht, auch etwas komplexere oder zunächst vielleicht trocken wirkende Inhalte so aufzubereiten, dass Kinder sie verstehen können und trotzdem etwas dabei lernen. Das zeigt sich auch bei den Künstler*innen selbst: Hier wird nicht einfach nur ein Name und ein bekanntes Werk genannt, sondern kindgerecht erklärt, was die jeweilige Person ausgemacht hat und wie sie gearbeitet hat. Theorie und Praxis greifen dadurch richtig schön ineinander.
Mein persönliches Highlight ist deshalb wahrscheinlich genau diese Verbindung: Erst lernt man etwas über Kunst und die jeweilige Künstlerpersönlichkeit und anschließend bekommt man die Möglichkeit, selbst tätig zu werden und das Gelernte auf eigene Weise auszuprobieren. Das macht das Buch nicht nur informativ, sondern vor allem inspirierend.
Das Glossar am Ende ist dafür ebenfalls eine schöne Ergänzung. Gerade bei Kunst begegnen Kindern schnell Fachbegriffe, mit denen sie zunächst wenig anfangen können. Hier werden wichtige Begriffe noch einmal verständlich und kindgerecht erklärt. Für mich zeigt sich auch daran, wie gut es der Autorin gelingt, Wissen zugänglich zu machen, ohne den fachlichen Anspruch komplett herauszunehmen.
Fazit
Insgesamt ist „Dieses Buch zeigt dir, wie’s geht: Kunst“ von Ruth Millington für mich ein wirklich rundum gelungenes Kunstbuch für Kinder. Es vermittelt Wissen, zeigt die unglaubliche Vielfalt von Kunst und macht gleichzeitig richtig Lust darauf, selbst kreativ zu werden.
Ich werde das Buch auf jeden Fall auch für meinen Kunstunterricht einsetzen. Ich glaube, dass hier einige richtig tolle Projekte dabei sind, mit denen Kinder nicht nur etwas über Kunst lernen, sondern vor allem selbst Freude am Gestalten entwickeln können.