Düster, roh und überraschend intensiv
Ich wusste nach den ersten Seiten ziemlich schnell: Dire Bound ist kein Buch, das man „nebenbei“ liest. Dafür ist die Stimmung zu dicht und die Hauptfigur zu präsent. Ich war sofort drin – nicht, weil alles spektakulär erklärt wird, sondern weil man direkt merkt, wie hart diese Welt ist und wie sehr die Figuren darin kämpfen müssen.
Was mir besonders gefallen hat: Die Protagonistin fühlt sich nicht glatt oder perfekt an. Sie ist wütend, verletzt, stark, manchmal auch einfach überfordert – und genau das macht sie glaubwürdig. Ihre Gedanken wirken roh und ehrlich, nichts fühlt sich beschönigt an. Ich hatte oft das Gefühl, ihr sehr nah zu sein, fast schon zu nah.
Die Atmosphäre ist durchgehend düster und angespannt. Es gibt keine sicheren Momente, in denen man sich entspannt zurücklehnen kann. Beziehungen sind kompliziert, Machtverhältnisse verschieben sich ständig und man weiß nie so ganz, wem man trauen sollte. Das mochte ich extrem, weil es die Geschichte unberechenbar macht.
Ich fand auch gut, dass das Buch sich nicht scheut, brutal zu sein – emotional wie auch in manchen Szenen sehr direkt. Das wirkt nicht effekthascherisch, sondern passt einfach zur Welt und zur Geschichte. Für zarte Gemüter ist das definitiv nichts, aber genau das macht den Reiz aus.
Nach dem Leseeindruck blieb bei mir vor allem dieses Gefühl hängen: Ich will wissen, wie es weitergeht. Und das passiert mir ehrlich gesagt nicht bei vielen Fantasyromanen. Für mich ein starker Auftakt mit Sogwirkung und einer Hauptfigur, die man nicht so schnell vergisst.
Was mir besonders gefallen hat: Die Protagonistin fühlt sich nicht glatt oder perfekt an. Sie ist wütend, verletzt, stark, manchmal auch einfach überfordert – und genau das macht sie glaubwürdig. Ihre Gedanken wirken roh und ehrlich, nichts fühlt sich beschönigt an. Ich hatte oft das Gefühl, ihr sehr nah zu sein, fast schon zu nah.
Die Atmosphäre ist durchgehend düster und angespannt. Es gibt keine sicheren Momente, in denen man sich entspannt zurücklehnen kann. Beziehungen sind kompliziert, Machtverhältnisse verschieben sich ständig und man weiß nie so ganz, wem man trauen sollte. Das mochte ich extrem, weil es die Geschichte unberechenbar macht.
Ich fand auch gut, dass das Buch sich nicht scheut, brutal zu sein – emotional wie auch in manchen Szenen sehr direkt. Das wirkt nicht effekthascherisch, sondern passt einfach zur Welt und zur Geschichte. Für zarte Gemüter ist das definitiv nichts, aber genau das macht den Reiz aus.
Nach dem Leseeindruck blieb bei mir vor allem dieses Gefühl hängen: Ich will wissen, wie es weitergeht. Und das passiert mir ehrlich gesagt nicht bei vielen Fantasyromanen. Für mich ein starker Auftakt mit Sogwirkung und einer Hauptfigur, die man nicht so schnell vergisst.