Bietet gute Unterhaltung
"Dire Bound" von Sable Sorensen entführt uns in die Welt der Schattenwölfe und in ein System, das für viele Menschen tödlich endet. Geheimnisse, Mord und Intrigen stehen an der Tagesordnung. Umso schwerer ist es für eine normale Bürgerliche, zu einer Wildgebundenen – und damit von einem Schattenwolf auserwählt – zu werden. Doch Meryn würde alles dafür tun, um ihre Schwester Saela zu retten.
Die Schattenwölfe in diesem Buch sind interessante Wesen, besonders von den Beschreibungen her. Sie sind riesig und verfügen über eine immense Kraft. Besonders spannend wird es dann, wenn sie mit ihrem Reiter anfangen zu kommunizieren und sich den mörderischsten Prüfungen stellen. So wird in diesem Buch etwas recht Abwechslungsreiches aufgebaut, sowie ein unberechenbarer Faktor, denn die Wölfe haben stets ihren eigenen Kopf. Dennoch erinnert die Geschichte phasenweise sehr an „Fourth Wing“, nur, dass es sich hierbei nicht um Drachen handelt. Dies lässt die Geschichte zwar ein bisschen vorhersehbar werden, aber ändert nichts an der Tatsache, dass sie Handlung weiterhin interessant bleibt.
Dafür sorgt auch der Schreibstil: Sable Sorensen schreibt authentisch und eindeutig, sodass keine Missverständnisse auftreten. Sie schreibt direkt was die Charaktere denken und wird dabei auch häufig sehr explizit. Dies kommt auch in den Sexszenen zum Vorschein, die mir persönlich etwas zu oft im Buch vorkommen. So passiert es auch, dass es an manchen Stellen kurz etwas repetitiv wird. Doch die Protagonisten lassen die Geschichte wieder etwas aufleben, durch ihre Vielfältigkeit. So finde ich es super, dass zwei Protagonisten über Gebärdensprache kommunizieren und Tomison durch seine lockere Art immer wieder für einen Lacher sorgt. Meryn als Hauptprotagonisten ist taff und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie setzt sich für sich ein und lässt sich nur schwer unterkriegen. Bei der Liebe, kommen allerdings ihre verletzlichen Seiten zum Vorschein... So ist der Romanceanteil ebenfalls nicht zu verachten und spielt einen enorm wichtigen Part, was das Vorangehen der Geschichte angeht.
Das Worldbuilding hätte dagegen noch etwas ausführlicher sein können. Man erfährt nur selten etwas über die verschiedenen Gebiete, aus denen die Protagonisten kommen. Die Karte von nocturna am Anfang und am Ende des Buches hilft aber dabei, sich zu orientieren. Ebenfalls ist es gut, eine Rudelübersicht am Ende des Buches zu haben, sowie ganz nett zu wissen, wie die verschiedenen Protagonisten ausgesprochen werden.
Insgesamt bietet "Dire Bound" gute Unterhaltung trotz kleiner Schwächen, und lässt die Realität für ein paar Stunden verschwimmen. Es ist eine Empfehlung für alle, die "Fourth Wing" mochten und eine sehr ähnliche Geschichte suchen.
Die Schattenwölfe in diesem Buch sind interessante Wesen, besonders von den Beschreibungen her. Sie sind riesig und verfügen über eine immense Kraft. Besonders spannend wird es dann, wenn sie mit ihrem Reiter anfangen zu kommunizieren und sich den mörderischsten Prüfungen stellen. So wird in diesem Buch etwas recht Abwechslungsreiches aufgebaut, sowie ein unberechenbarer Faktor, denn die Wölfe haben stets ihren eigenen Kopf. Dennoch erinnert die Geschichte phasenweise sehr an „Fourth Wing“, nur, dass es sich hierbei nicht um Drachen handelt. Dies lässt die Geschichte zwar ein bisschen vorhersehbar werden, aber ändert nichts an der Tatsache, dass sie Handlung weiterhin interessant bleibt.
Dafür sorgt auch der Schreibstil: Sable Sorensen schreibt authentisch und eindeutig, sodass keine Missverständnisse auftreten. Sie schreibt direkt was die Charaktere denken und wird dabei auch häufig sehr explizit. Dies kommt auch in den Sexszenen zum Vorschein, die mir persönlich etwas zu oft im Buch vorkommen. So passiert es auch, dass es an manchen Stellen kurz etwas repetitiv wird. Doch die Protagonisten lassen die Geschichte wieder etwas aufleben, durch ihre Vielfältigkeit. So finde ich es super, dass zwei Protagonisten über Gebärdensprache kommunizieren und Tomison durch seine lockere Art immer wieder für einen Lacher sorgt. Meryn als Hauptprotagonisten ist taff und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie setzt sich für sich ein und lässt sich nur schwer unterkriegen. Bei der Liebe, kommen allerdings ihre verletzlichen Seiten zum Vorschein... So ist der Romanceanteil ebenfalls nicht zu verachten und spielt einen enorm wichtigen Part, was das Vorangehen der Geschichte angeht.
Das Worldbuilding hätte dagegen noch etwas ausführlicher sein können. Man erfährt nur selten etwas über die verschiedenen Gebiete, aus denen die Protagonisten kommen. Die Karte von nocturna am Anfang und am Ende des Buches hilft aber dabei, sich zu orientieren. Ebenfalls ist es gut, eine Rudelübersicht am Ende des Buches zu haben, sowie ganz nett zu wissen, wie die verschiedenen Protagonisten ausgesprochen werden.
Insgesamt bietet "Dire Bound" gute Unterhaltung trotz kleiner Schwächen, und lässt die Realität für ein paar Stunden verschwimmen. Es ist eine Empfehlung für alle, die "Fourth Wing" mochten und eine sehr ähnliche Geschichte suchen.